Kreispokal: Arnoldsweilers Sieg ist „ist Balsam für die Seele“

Von: Kevin Teichmann
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So sehen Sieger aus: Viktoria Arnoldsweiler will den Schwung aus dem Pokalfinale mit in die Liga nehmen. Foto: Kevin Teichmann

Echtz. Was für ein Ausrufezeichen von Fußball-Mittelrheinligist Viktoria Arnoldsweiler! Im Finale um den Dürener Kreispokal fertigte das Team Ligakonkurrent Borussia Freialdenhoven mit 4:0 ab und sicherte sich neben dem Titel auch ein Heimspiel in der ersten Runde des Folgewettbewerbs Mittelrheinpokal.

Tobias Frohn (30.), Manfred Fleps (40.) und Stavros Tsiakiris (45.) hatten bereits in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg gestellt. In der zweiten Spielhälfte folgte noch der Treffer von Kevin Dabo zum Endstand (72.). Die Borussen waren mit vier Gegentreffern noch gut bedient, wusste auch deren Co-Trainer Michael Kruskopf – Cheftrainer Winfried Hannes weilt im Urlaub – nach dem Spiel: „Arnoldsweiler war klar überlegen und hat auch in der Höhe hochverdient gewonnen. Wir zerbrechen an diesem Spiel aber nicht – die Niederlage tut nicht so weh, weil wir nicht ausgeschieden sind oder in einem Punktspiel leer ausgegangen sind.“ Schließlich ist Freialdenhoven als Zweiter ebenfalls für die erste Runde im Mittelrheinpokal qualifiziert.

Nebengeschmack bleibt wohl nur die Tatsache, dass sich der Tabellenvierte der Mittelrheinliga vom Ligaschlusslicht vorführen ließ – es wären durchaus noch ein paar Treffer mehr möglich gewesen bei konsequenter Chancenverwertung, die aber ohnehin nicht Viktorias Stärke zu sein scheint, wie Trainer Frank Rombey zugeben musste:

„Im letzten Ligaspiel verlieren wir 0:1 gegen Leverkusen, obwohl wir zehn Hochkaräter hatten. Ich bin froh, dass wir nach der Durststrecke endlich wieder treffen konnten. Das gibt Selbstvertrauen und ist Balsam für die Seele. Wir müssen die richtigen Schlüsse daraus ziehen, um nach dem Liga-Fehlstart wieder besser agieren zu können. Im Finale um den Kreispokal geht es auch um viel Prestige, der Fokus liegt aber klar auf dem Liga-Geschehen – da wollen wir uns endlich belohnen!“

Ausrichter war der SC Teutonia Echtz. Der Verein mit dem einzigen Naturrasen mit Flutlicht hatte sich bei der Wahl gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt. „Vielleicht ist das ein Stück weit Belohnung für unseren Aufstieg in die Kreisliga B“, scherzte Vorsitzender Franz-Josef Olefs, der bereits seit 50 Jahren im Amt ist. Gemeinsam mit Obmann Norbert Lehner bereitete er akribisch die Finaltage vor. Mit Erfolg: „Alle Vereine sind sehr zufrieden mit der Anlage“, freute sich Fußballkreis-Vorsitzender Manfred Schultze.

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