Kreisliga A: TuS Schmidt steigt ab

Von: say
Letzte Aktualisierung:

Schmidt. In Schmidt ist keiner überrascht, dass der TuS Schmidt es nicht geschafft hat die Bezirksklasse zu halten. Bereits in der vorherigen Saison war man sportlich abgestiegen, durfte aber weiter ein Fußball-Bezirksligist sein, da Viktoria Arnoldsweiler II zurückzog. Diesmal hat es die Mannschaft von Trainer Andi Lennartz erwischt: „Es war diese Saison relativ schwer. Es stand früh fest, dass es nicht reicht.“

Dabei fing die Saison gar nicht mal so schlecht an. Nach einer unglücklichen Niederlage gegen den GKSC Hürth (Zweiter), holte der TuS bei Türkspor Bergheim am zweiten Spieltag seinen ersten Zähler. Doch der nächste Punktgewinn erfolgte erst 15 Spiele später. „Wir kamen in einen Negativstrudel, waren völlig aus der Bahn und ohne Selbstvertrauen“, berichtet Lennartz über die fast sieben Monate ohne Punkt. Im Winter, abgeschlagen am Ende der Tabelle, setzte man sich zusammen und kam zu dem Entschluss: „Wir ziehen das durch.“

Anders als der Kaller SC, der während der Saison zurückzog, kämpften die Schmidter Woche für Woche und machten es den Gegnern so schwer wie möglich. „Wir rückten enger zusammen, konnten mehr positive Ergebnisse erzielen und haben uns mit Anstand aus der Liga verabschiedet“, ist der scheidende Trainer stolz auf seine Jungs.

Stolz ist Lennartz ganz besonders auf zwei Spiele, das 2:2 gegen Meister Alemannia Straß und den ersten und einzigen Sieg, das 5:1 beim BC Bliesheim.

Lennartz wird in Zukunft den Verein bei der Vorstandsarbeit unterstützten. Seinen Trainerposten übernimmt Georg Bauer vom TuS Lammersdorf. An seiner Seite wird Tim Krumpen, auch wie bisher in Schmidt, als Co- und Torwarttrainer fungieren.

Natürlich steigt kein Verein gerne ab, aber in Schmidt blickt man positiv in die Zukunft. „Es wäre vermessen zu sagen, wir spielen in der Kreisliga um den Meistertitel mit. Aber ich denke schon, dass wir eine gute Rolle spielen werden. Wir freuen uns besonders auf die Eifelderbys gegen SG Vossenack/Hürtgen und Germania Burgwart. Das erfreulichste ist, dass unsere Mannschaft komplett zusammenbleibt“, betont Lennartz, dass dies gerade in der heutigen Zeit nichts Alltägliches sei.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert