Kreis übernimmt Defizit des Bürgerbusprojekts

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Heimbach/Kreis Düren. Voll des Lobes über das „vorbildliche bürgerschaftliche Engagement” (SPD-Fraktionschef Jens Bröker) beschloss der Kreisausschuss einstimmig, das Defizit des Heimbacher Bürgerbusprojekts jährlich bis zu einer Höhe von 10.000 Euro zu übernehmen.

Der Bürgerbus Heimbach zählte 1986 zu den Pilotprojekten in NRW und wurde 1998 in die bestehende Linie 231 integriert. Anfangs wurde das Defizit vom Land, später von den Verkehrsverbünden übernommen.

Dies ist künftig nicht mehr möglich. Nach wie vor profitiert der Kreis Düren aber vom Einsatz des Bürgerbusses. Eine eigenständige Linie 231 würde jährlich Kosten von rund 32.000 Euro erzeugen.

Das durchschnittliche Defizit des Busbetriebs belief sich in den letzten Jahren auf rund 9000 Euro, wobei große Reparaturkosten in 2008 das Ergebnis belasteten. In diesem Jahr soll ein neues Fahrzeug angeschafft werden, so dass sich der Zuschussbedarf wieder reduzieren sollte.

Oliver Krischer (Grüne) sprach beim Bürgerbus von einem Beispiel, das auch in anderen Kreiskommunen Schule machen sollte. In diesem Zusammenhang wies Landrat Wolfgang Spelthahn darauf hin, dass Bürgerbusse nur dort Aufgaben des Linienverkehrs übernehmen können, wo der Kreis die Lizenz der Linie besitzt. Dies sei überwiegend nur im Südkreis der Fall.
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