Kreis Düren - Kreis Düren: Wieder mehr Arbeitslose

Kreis Düren: Wieder mehr Arbeitslose

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Kreis Düren. Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Düren ist im Dezember wieder leicht auf 10.483 gestiegen. Das sind 96 mehr als noch November, aber bereits 649 mehr im Vergleich zum Dezember 2011.

Die Arbeitslosenquote liegt kreisweit nunmehr wieder bei 7,8 Prozent, im Bereich der Geschäftsstelle Düren (8,1 Prozent) aber weiterhin deutlich über der im Jülicher Raum (6,7 Prozent). „Die stärksten Zugänge kamen saisonüblich aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Baugewerbe und dem Bereich Arbeitnehmerüberlassung“, kommentiert Gabriele Hilger, Leiterin der Agentur für Arbeit Aachen-Düren die Entwicklung im Dezember, die insbesondere in ihrem Haus (Arbeitslosenversicherung) zu spüren war.

Im Bereich der von der Job-com des Kreises Düren betreuten Langzeitarbeitslosen, die Grundsicherung („Hartz IV“) erhalten, ist die Zahl hingegen erneut gesunken. Sie ging um 26 Personen (0,3 Prozent) zurück und liegt nun bei 7571 Arbeitslosen. Aber auch die von der Job-com gemeldete Zahl langzeitarbeitsloser Menschen liegt um 180 Betroffene (2,4 Prozent) über dem Vorjahreswert.

Trotzdem fällt die Bilanz des Jahres 2012 von Landrat Wolfgang Spelthahn für den eigenen Zuständigkeitsbereich positiv aus: „Im Jahresdurchschnitt wurden von der Job-com 7404 Menschen betreut. Dies sind 701 Personen weniger als im Vorjahr, und es ist gleichzeitig der niedrigste Wert seit 2009. Besonders erfreulich ist, dass die Job-com im abgelaufenen Jahr 275 Jugendliche und junge Erwachsene in Ausbildung integrieren konnte.“ Auch für das neue Jahr ist Landrat Wolfgang Spelthahn zuversichtlich, dass die abflauende Konjunktur keinen Abschwung am Arbeitsmarkt auslösen wird.

„Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft verbunden mit einer sinkenden Zahl junger Menschen die nachrücken, werden wir den Fokus insbesondere auf die Fachkräftesicherung legen“, blickt Gabriele Hilger voraus. „Dies ist die große Herausforderung der nächsten Jahre, aber insbesondere auch eine Frage der Wirtschaft. Deshalb werden wir die enge Zusammenarbeit mit allen Akteuren am Arbeitsmarkt fortsetzen und weiter ausbauen“, so Hilger.

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