Krankenhaus Düren baut neue Privatstation

Von: Fred Schröder
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Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Albert Eßer und die Pläne für die in der 9. Etage entstehende Privatstation des Dürener Krankenhauses vor.

Düren. „Eine gehobene Ausstattung, aber keine Luxusherberge”. So charakterisiert Aufsichtsratvorsitzender Karl-Albert Eßer den neuesten Plan des Krankenhauses Düren: eine Privatstation mit 20 Ein- und Zwei-Bett-Zimmern in der 9. Etage des Hauptgebäudes an der Roonstraße.

„Kein übertriebener Luxus, aber helle und frohe Farben für eine möglichst häusliche Atmosphäre” ist das Ziel, das Geschäftführer Uwe Stelling vorgibt. Fertig sein soll die Privatstation mit schönem Ausblick übers Dürener Land und die Kölner Bucht im Juli 2011.

„Wir haben einen hohen Anspruch an die Qualität der Pflege”, verspricht Aufsichtsratschef Eßer und hat dabei die Ausstattung aller Patientenzimmer im Blick. Sukzessive erhalten die Räume für Allgemeinversicherte neue Fenster und Nasszellen. Durch den Bau der neuen Privatstation wird auf den anderen Stationen mehr Platz geschaffen. Damit bietet sich dem Krankenhaus die Möglichkeit, Räume für Zusatzversicherte einzu-richten; für Personen, die zwar keine Privatpatienten sind, aber durch Zusatzversicherungen zusätzliche Leistungen in Anspruch nehmen können.

„Einen Tick mehr als zu erwarten” will Geschäftsführer Stelling in der neuen Privatstation bieten. Sie entsteht im neunten Stock, wo sich bisher die Mitarbeiter-Cafeteria und Besprechungsräume befanden. Die Fläche ist so groß wie in den anderen Geschossen. In denen sind allerdings jeweils zwei Stationen untergebracht. Die Privatstation erhält separate Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie eine Lounge.

Terrasse oder Wintergarten

Reizvoll nennen die Planer die Möglichkeit, eine Terrasse zu schaffen, die auch als Wintergarten nutzbar ist. In den Zimmern der Station können bis 24 Patienten gleichzeitig untergebracht werden. Die Zahl der jährlich behandelten Privatpatienten steigt dadurch von 1300 auf 1700.

Die Baumaßnahme erfolgt bei laufendem Betrieb. Die Erschließung erfolgt über die Merzenicher Straße, um die Beeinträchtigung für Patienten und Mitarbeiter möglichst gering zu halten.
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