Kräftig sparen und dennoch den Stillstand verhindern

Von: cl
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Düren. Drei Hauptziele will die Dürener CDU/FDP-Koalition in diesem Jahr realisieren. Der städtische Haushalt soll stabilisiert werden, ein Stillstand in der Stadtentwicklung trotz dramatischer Finanzlage verhindert und der Bildung Vorfahrt gewährt werden.

Am Mittwoch stellte die Koalition ihre „Perspektiven 2010” vor. Eine Liste, die sich am Notwendigen orientiert, wie CDU-Fraktionschef Karl-Albert Eßer betonte. Das Sparkurs werde konsequent weitergeführt, kündigten Eßer und FDP-Fraktionschef Hubert Cremer an. Alle freiwilligen Leistungen gehörten auf den Prüfstand, aber auch die Standards bei den Pflichtaufgaben. Nur so lasse sich verhindern, dass Düren wieder in den Nothaushalt rutscht und jegliche Handlungsfähigkeit verliert.

Auf der Liste der geplanten Maßnahmen finden sich viele Projekte, die in den Vorjahren gestartet und jetzt zum Abschluss gebracht werden, beispielsweise der Bau des Museumsanbaus, der Bismarckbrücke oder der Cornetzhofschule. Auch die Ausstattung aller weiterführenden Schulen mit Mensen oder der Ausbau der Familienzentren gehört dazu. Ebenso die Vermarktung der noch wenigen freien Flächen in der „Automeile” an der Stockheimer Landstraße.

In deren Nachbarschaft oder angrenzend an eines der Gewerbegebiete an der A4 soll ein weiteres Gewerbegebiet entstehen. CDU und FDP wollen dafür noch in diesem Jahr die Voraussetzungen schaffen. Das werde in enger Abstimmung mit der städtischen Wirtschaftsförderung geschehen, die 2010 eine deutliche Aufwertung erfahren soll. „Wir werden sie durch Umschichtung von Personal aus anderen Abteilungen stärken. Wirtschaftsförderung spielt eine zentrale Rolle für die Zukunft der Stadt”, sagt Eßer. Ein anderer Schwerpunkt ist für ihn der weitere Ausbau der Offenen Ganztagsschulen. Drei bis vier neue sollen in diesem Jahr hinzukommen.

Die FDP lege größten Wert darauf, dass demokratische Denken der Jugendlichen in Düren zu stärken, sagt Cremer. Dazu ist die Einführung eines Stadtschülerforums geplant. Auch als Reaktion auf die antidemokratischen Gefahren, die in Düren verstärkt lauerten.
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