Kostümsitzung der KG „Schmedter Grieläächer“: Eigene Kräfte in Topform

Von: ale
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Die „Rurwürmer“ aus Birkesdorf wollte das Publikum in Schmidt gar nicht mehr von der Bühne lassen. Foto: Lauscher

Schmidt. Eigentlich brauchen die Schmidter Jecken keine Sitzplätze, sie stehen dauernd auf, um zu klatschen, zu jubeln und zu schunkeln. So war es auch wieder auf der Kostümsitzung am Freitagabend, als ihnen ein Programm der Spitzenklasse geboten wurde.

Ein furioser Auftakt stimmte die Gäste im voll besetzten Saal des „Schützenhof“ gleich ein: Bei schummeriger Beleuchtung tänzelte zum Song „I wanna be loved by you“ Marilyn durch den Mittelgang zur Bühne. Als alle Florian Deuster erkannten, brach lautes Gejohle aus. Der Komödiant mit dem Schalk im Nacken führte gemeinsam mit Präsident Kämmen durch den kurzweiligen Abend.

„The Fiftees“, so hat die KG Schmedter Grieläächer die diesjährige Session überschrieben, ein wunderbares Thema, das sich nicht nur in einem tollen Bühnenbild mit einem glitzernden Cadillac wiederfindet, sondern das auch das närrische Publikum liebend gern mit vollzog: Lauter schwingende Röcke und Petticoats, toupierte Frisuren und Elvis-Perücken dominierten das farbenfrohe Bild im Saal.

In Topform zeigten sich die Aktiven aus den eigenen Reihen: Die Garden und Tanzmariechen Lara legten gekonnt flotte Tänze aufs Parkett, ihre Darbietungen voll Power und Temperament begeisterten. Ganz im Trend lagen die „Mamacitas“, das sind Schmidter Herren im Alter von 26 bis 63, die unter der Regie von Claudia Stollenwerk und Birgit Breuer wieder eine witzige Nummer einstudiert haben. Die eine Hälfte coole Typen in Schwarz mit rosa Krawatte, die andere Hälfte süße Mädchen in rosa Röckchen und mit blonder Perücke, brachten sie den Saal zum Beben mit tollen Formationen zu rockiger Musik.

Ein musikalischer Import aus Birkesdorf kam beim Schmidter Publikum bestens an: die Rurwürmer. Sechs muntere Mädels mit guten Stimmen, Charme und einem vielseitigen Repertoire heizten den Närrinnen und Narren ein. Da wurde vergnügt mitgesungen, und man wollte sie nach „Bye bye, my Love“ gar nicht gehen lassen.

Das „Herrengedeck“ war auch wieder ein Augenschmaus, gut aussehende Männer mit idealen Maßen, alle auf Elvis getrimmt, rockten around the Clock; das völlig hingerissene Publikum ließ eine Rakete los. Und „Volljaas“ hatten ein fulminantes Heimspiel, wie die Jungs mit ihrer Stimmungsmusik noch die letzten Reserven aus den Fans herausholten, das war ein Erlebnis!

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