Kopfarbeit: Kultur- und Naturfreunde präsentieren „Die Gedächtnislücke”

Von: Daniela Martinak
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Jede Menge Situationskomik sorgte bei der Aufführung von „Die Gedächtnislücke” für zahlreiche Lacher im Publikum. Die Kultur- und Naturfreunde Kelz hatten sich mächtig ins Zeug gelegt. Foto: Martinak

Lüxheim. Die Halle bebte vor lachen. Und das aus gutem Grund: „Die Gedächtnislücke” bot Anlass zur Erheiterung. Bereits im dritten Jahr in Folge führte der Kultur- und Naturfreunde Kelz ein Theaterstück in der Bürgerhalle in Lüxheim auf.

„Gegründet haben wir die Theatergruppe im Jahr 2003 bei den Kreiskulturtagen. Dann haben wir hin und wieder ein Stück aufgeführt, aber seit drei Jahren ist es sozusagen Tradition geworden”, erinnerte sich Albert Müller, Mitglied des Kulturvereins. Mit diesem Erfolg habe man allerdings nicht gerechnet. Denn auch diesmal war die Halle restlos ausverkauft. Sogar die Stehtische waren besetzt. „Wir führen an drei Tagen auf und sind so gut wie alle Karten losgeworden”, freute sich Müller.

Schallendes Gelächter und tosenden Applaus ernteten die zehn Schauspieler bereits nach dem ersten Akt. „Wir schreiben die Stücke zwar nicht selbst, aber suchen immer sehr lustige aus, die wir dann auch ein bisschen lokalisieren können. So finden sich viele Bekannte aus der Gemeinde wieder, und auch das amüsiert die Leute natürlich”, weiß Müller.

In „Die Gedächtnislücke” hat der Ortsvorsteher Franz Müller kein leichtes Leben. Denn das Ehepaar Silberstein beschwert sich andauernd über das Läuten der Kirchenglocken, den krähenden Hahn oder die probende Blaskapelle. Als er sich dann beim Abhängen der Glocken den Kopf stößt, verliert er das Gedächtnis der vergangenen fünf Jahre. Amtsdiener Jupp nutzt diese Situation gnadenlos aus...

Bereits bei den Proben habe man viel gelacht und sich schon seit Oktober 2009 - als die Proben begonnen haben - über die Reaktionen der Zuschauer gefreut. „Auch dieses Stück wird den Leuten gefallen. Die Schauspieler haben großen Spaß beim Spielen, das färbt einfach auf das Publikum ab”, sagte Müller. Auch Bürgermeister Josef Kranz, gleichzeitig Vorsitzender des Vereins, war sichtlich begeistert.
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