Konzertreihe „Airweiler“ soll weiter laufen

Von: Stephan Johnen
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Marion Kaeseler (l.) und Jutta Gigler wollen die Veranstaltungsreihe „Airweiler“ auf dem Ahrweilerplatz im kommenden Jahr fortführen. Foto: sj

Düren. Die Idee, immer freitags den Ahrweilerplatz von 18 bis 19.30 Uhr zur Open-Air-Bühne werden zu lassen, ist gut angekommen. Ziemlich gut sogar, finden die Initiatorinnen Jutta Gigler, Tanja Bürger und Marion Kaeseler. „Es ist etwas passiert“, sagt Jutta Gigler. Ziemlich schnell habe die Veranstaltungsreihe eine Eigendynamik entwickelt.

„Selbst bei schlechtem Wetter war immer was los“, fügt Marion Kaeseler hinzu. Während auf der Bühne zunächst lokale Newcomer und später etablierte Bands anderthalb Stunden ihr Können unter Beweis stellten, sei der Platz zum Treffpunkt nach Feierabend geworden. „Airweiler“, wie die am 6. Mai gestartete Reihe getauft wurde, war Konzert, Picknick und eine feste Adresse zum Klönen zugleich. Mit dem Auftritt der Gruppe „The Backyard Band“ ging das Pilotprojekt am vergangenen Freitag gut gelaunt zu Ende. Doch wie geht es weiter?

„Wir wollen 2017 weitermachen“, betont Marion Kaeseler. Das Konzept soll weitgehend so bleiben wie bei der Premiere. Zunächst der Aufritt einer noch unbekannten Gruppe, dann eine Band, die sich schon einen Namen gemacht hat. Alle Musikstile sind dabei erlaubt – außer Heavy Metal, mit Rücksicht auf die Nachbarn. „Wir wollen experimentieren. Und auch die Bands dürfen experimentieren“, erklärt Jutta Gigler.

Dass nicht jeder Auftritt jeder Band jedem Besucher gefalle, sei kaum zu verhindern. Daher die breite Mischung, für jeden soll einen Freitagabend lang etwas dabei sein. Vorsorglich haben die Initiatorinnen Handzettel verteilt, um Wünsche der Zuhörer erfassen zu können. Auch auf der Facebook-Seite von „Airweiler“ können sich Interessenten zu Wort melden. Gesucht werden auch Menschen, die ehrenamtlich mitarbeiten wollen – oder das Projekt finanziell unterstützen.

Im ersten Jahr gab es Fördermittel aus dem Städtebaufördertopf. Ob dies 2017 auch so sein wird, ist derzeit unklar. Ende der Sommerferien soll es ein Treffen aller Helfer und Sponsoren und Vertreter der Stadt geben. „Im ersten Jahr haben wir alles mit extrem niedrigen Budget gemacht. Die Techniker waren unterbezahlt, die Bands auch“, sagt Jutta Gigler. Um die Reihe mit zehn Terminen fortsetzen zu können, müssten rund 1500 Euro pro Abend zur Verfügung stehen. „Wir haben schon daran gedacht, einen Förderverein zu gründen“, stellt Marion Kaeseler eine Überlegung vor.

Die Resonanz auf die acht Veranstaltungen, zwei mussten wegen Wetterwarnungen abgesagt werden, stimme positiv. Im Fall einer Fortsetzung soll sicherheitshalber auch eine Spielstätte gefunden werden, die als Ausweichort für schlechtes Wetter dient, damit ein Konzert nicht abgesagt werden muss. Die Suche laufe bereits.

Das benachbarte Papst-Johannes-Haus wird es zwar nicht sein, doch Leiterin Martina Schütz-Berg gehört zu den Unterstützern von „Airweiler“. Den ganzen Sommer über haben sich die Organisatorinnen beispielsweise Teile des Mobiliars ausgeliehen. „Ich finde die Idee richtig gut. Der Platz wird dadurch belebt“, sagt Martina Schütz-Berg. Ihr habe zwar nicht jeder Auftritt unbedingt zugesagt, doch die Atmosphäre auf dem Ahrweilerplatz habe gestimmt.

Wer 2017 mithelfen oder „Airweiler“ finanziell unterstützen möchte, erhält weitere Infos bei Marion Kaeseler per E-Mail an m_kaeseler@yahoo.de und unter Telefon 01577/5366110.

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