Konzert zur Sessionseröffnung am 11. November

Von: Sandra Kinkel
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Freuen sich auf das fünfte „Konzert zur Sessionseröffnung”: Johannes Esser, Dr. Gisela Hagenau und Professor Herbert Schmidt (v.l.). Foto: Kinkel

Düren. Manchmal hat man an den ungewöhnlichsten Orten die besten Ideen. So einen hervorragenden Einfall hatten Johannes Esser, künstlerischer Leiter des Dürener Konzertforums „Cappella Villa Duria” (CVD), und Professor Herbert Schmidt, Vorstandschef der Sparkasse Düren und Präsident der Karnevalsgesellschaft „Närrische Nord-Dürener” im Flieger über der Mongolei.

Die beiden Männer waren auf dem Weg in Dürens chinesische Partnerstadt Jinhua und saßen im Flugzeug nebeneinander. „Irgendwann”, schmunzelt Professor Schmidt, „hatten wir alle Themen besprochen und hatten dann die Idee zu diesem Karnevalskonzert.” Eine Idee, die auch flugs umgesetzt wurde, und seitdem ist das karnevalistische Konzert zur Sessionseröffnung am 11. November aus dem Dürener Kulturkalender nicht mehr weg zu denken.

„Wir machen kein einfaches Karnevalskonzert”, so Johannes Esser. „Sondern wir bieten einen Abend an, der natürlich heiter ist, aber auch besinnlich. Wir werden auch leise bei diesem Konzert.” Das ist den Verantwortlichen deswegen so wichtig, weil der 11. November in unmittelbarer zeitlicher Nähe zum 16. November liegt, dem Tag im Jahr 1944, an dem Düren fast komplett zerstört wurde.

Akteure des konzertanten Karnevalsauftakts sind das Sinfonische Blasorchester der Musikschule Düren unter der Leitung von Renold Quade, Solo-Trompeter Hub Nickel, Redner Fritz Schopps, besser bekannt als „Et Rumpelstilzje” Renate Heymans und Dieter Schmitz alias „Kubbelefutz und Schmalbedaach”, Sängerin Petra Cousin sowie die „CVD-Hofsänger”, einem Männerchor mit zehn Sängern, der sich eigens für das Karnevalskonzert zusammen gefunden hat.

Eröffnet wird der Abend mit einer musikalischen Erinnerung an Willy Schneider, es wird ein Medley mit Dürener Karnevalsliedern von Karl-August Plönnes und Karl-Heinz Pakulat geben und Variationen über das Werk „Carneval in Venedig”. Wie immer wird bei den Konzerten zur Sessionseröffnung auch in diesem Jahr wieder der Marsch der „Närrischen Nord-Dürener” gespielt. Neu ist in diesem Jahr ein Medley mit den bekanntesten Liedern von Hans Knipp, der zu den bekanntesten Textern in Kölner Mundart gehört und nicht zuletzt mit den „Bläck Föösss” eng zusammen gearbeitet hat. Johannes Esser: „Zum Abschluss des Konzertes werden wir auch in diesem Jahr wieder das Lied Wenn es Nacht wird über Düren singen und spielen.” Dieses Stück bezieht sich direkt auf die Zerstörung Dürens am 16. November.

„Wir freuen uns sehr auf dieses Konzert”, so Professor Herbert Schmidt. „Und fünf Jahre ist ja schon fast ein kleines Jubiläum. Zumindest ist es im Rheinland sehr viel mehr als nur Brauchtum und Tradition.”

Bald die letzten Eintrittskarten sichern

Das karnevalistische Konzert zur Sessionseröffnung findet am Sonntag, 11. November, um 18 Uhr im Haus der Stadt in Düren statt.

Die Moderation des Abends übernimmt übrigens Professor Dr. Herbert Schmidt, Präsident der traditionsreichen Karnevalsgesellschaft „Närrische Nord-Dürener”.

Die Eintrittskarten für das anspruchsvolle Konzert kosten 18, 20 und 22 Euro. Bereits jetzt sind sehr viele Karten verkauft.

Tickets gibt es an der Theaterkasse im Haus der Stadt, Stefan-Schwer-Straße 4, Telefon 02421/251317, und an der Kulturtheke im Bürgerbüro am Markt, Telefon 02421/252525.

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