Wenau - Konzert mit renommiertem Aachener „arcadie quartett“

Konzert mit renommiertem Aachener „arcadie quartett“

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Wenau. Am 12 Septemberjährte sich der Todestag Johann Joseph Couvens zum 250. Mal. Aus diesem Anlass gastiert das Aachener „arcadie quartett“ am Sonntag, 13. Oktober, in der Klosterkirche Wenau. Das Konzert beginnt um 17 Uhr.

Der in Aachen gebürtige Baumeister Johann Joseph Couven hat wie kaum ein anderer die Architektur seiner Zeit nicht nur in seiner Heimatstadt, sondern auch über die Ländergrenzen hinweg geprägt. Seine Architekturprojekte reichten bis weit in die Eifel, nach Köln, Düsseldorf und Lüttich, ins belgische und ins niederländische Limburg, aber auch nach Schottland.

Mitte des 18. Jahrhunderts erhielt die Klosterkirche in Wenau eine barocke Ausstattung, die noch weitgehend erhalten ist und in großen Teilen mit dem Namen von Johann Joseph Couven verbunden ist. Ihm werden die prächtige Emporenbrüstung von 1740, das Orgelgehäuse von 1746, die Kanzel von 1766 sowie der Tabernakelaltar von 1740 zugeschrieben.

Das Aachener Flöten-Quartett konzertiert seit 1990 in Deutschland und im benachbarten Ausland. Es ist für seine künstlerisch hochklassige Interpretation von Flötenmusik aus verschiedensten Epochen bekannt. Mit hoher Präzision, künstlerischer Sensibilität und feiner Abstimmung untereinander spielen Judith Konter, Susanne Schrage, Thomas Brinkmann und Olaf Futyma. Sie bringen ein reizvolles und selten gespieltes Repertoire auf die Bühne.

Vielfältiges Programm

Im Konzert des Vereins der Freunde von Wenau e.V. verknüpft das Quartett Musik aus der Zeit Johann Joseph Couvens mit Werken aus späterer Zeit, die auf barocke Formen zurückweisen. Dabei soll auch der Kirchenraum aus verschiedenen Perspektiven zum Klingen gebracht werden.

Die vier Flötisten interpretieren Werke von Zeitgenossen Johann Joseph Couvens wie Georg Friedrich Händel oder Georg Philipp Telemann, aber auch späterer Meister wie Wolfgang Amadeus Mozart oder Maurice Ravel, bis hin zu Werken von heute lebenden Komponisten wie Arvo Pärt oder Kazuo Fukushima. Piccolo, Große Flöten, Altflöten, Bassflöten und eine Kontrabassflöte geben Spielraum für unerwartete Klangwelten.

Der Eintritt kostet für Erwachsene zwölf, ermäßigt für Mitglieder des Vereins und für Kinder, Schüler und Studenten sechs Euro.

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