Nideggen - Konzert mit der Kammerphilharmonie Köln in der Pfarrkirche Nideggen

Konzert mit der Kammerphilharmonie Köln in der Pfarrkirche Nideggen

Von: Bruno Elberfeld
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Solist Alexander Yutz und die Kammerphilharmoniker Köln spielten Vivaldis „Der Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“. Foto: bel

Nideggen. Alle, die in irgendeiner Weise an diesem Konzert der Kammerphilharmonie Köln beteiligt waren, kennen sich schon seit vielen Jahren. Die Musiker des Kölner Ensembles kommen kurz vor dem Winter sehr gerne nach Nideggen, um in der Kirche St. Johannes Baptist, die mit einer sehr guten Akustik ausgestattet ist, ihr letztes Konzert im Spielplan zu geben.

Die Besucher kennen sich ebenfalls, sieht man sich doch zumindest einmal im Jahr bei diesem Konzert in Nideggen. Die Gäste kennen aber auch nahezu alle Werke, die an diesem Abend präsentiert werden. Angefangen mit Antonio Vivaldis „Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“ bis hin zu Mozarts „Klarinettenkonzert A-Dur“. Nur Solisten und Musiker wechseln. Das alles tut der Stimmung aber keinen Abbruch.

„Die können dieses Konzert so noch viele Jahre spielen“, drückte es eine Mittachtzigerin aus. „Ich finde es immer wieder anheimelnd und entspannend.“

Wie schon erwähnt, eröffneten die Musiker das Konzert mit Vivaldis „Der Winter“. Solist mit der Violine war Alexander Yutz, der für den erkrankten Anton Georg Gölle einspringen musste. Streicher und Basso Continuo malten die kalte Jahreszeit, ließen die Menschen frösteln und ihre Zähne klappern. Largo und Allegro, Sätze zwei und drei, machten wieder Hoffnung, mahnten zum Sich-Aufrappeln, um die Freuden des Winters zu erkennen.

Luigi Boccherinis „Konzert Nr. 9 in B-Dur“ für Violoncello und Streicher ist eine Komposition aus der frühen Rokoko-Epoche. Solist war Dimitrij Gornowskij, der es technisch perfekt und mit großer Empathie verstand, das Cello wie eine menschliche Stimme erklingen zu lassen. Erstaunlich die virtuosen Techniken, die ansonsten bei Violinsoli zu hören sind.

Romantischer Ohrwurm

„Nocturne“ von Peter Tschaikowsky, ein romantischer Ohrwurm, der zum Träumen einlud und Wohlgefühl auslöste. Zurück zur Wiener Klassik und zu Wolfgang Amadeus Mozart. An der Klarinette beim „Klarinettenkonzert A-Dur“ war in diesem Jahr Senne Coomans. Verwachsen mit dem Instrument, spielte sie leidenschaftlich und gar meisterlich ein Instrument, das zu Mozarts Zeit gerade erst den Markt eroberte.

Neben den erwähnten Solisten spielten Peter Langich, Kontrabass, Hayley Bullock, Violine, Angelika Mauruschat, Violine und Agne Cinauskaite, Bratsche.

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