Konzept für Zentralort vorgestellt: Mehr Lebensqualität in Kreuzau

Von: Anne Wildermann
Letzte Aktualisierung:

Kreuzau. Die Planungsgruppe MWM aus Aachen, die aus Architekten und Städteplanern besteht, hat in der Bauausschusssitzung im Kreuzauer Rathaus ausführlich ein erstes Konzept für den Zentralort Kreuzau vorgestellt.

Generelles Ziel: Das Wohnen und Leben soll im Zentralort attraktiver werden. Auch der Tourismus soll durch die Nähe zur Rur angekurbelt werden. Allerdings ist das Konzept nicht final. Mitte Oktober dieses Jahres soll es ein Bürgerforum geben und die Ideen sollen vorgestellt werden. Ende 2017 soll dann das Konzept zur Bezirksregierung Köln weitergeleitet werden. Die Ausschussmitglieder stimmten einstimmig für das Konzept mit seinen fünf Punkten.

Zu einer Abstimmung bezüglich einer Änderung des Bebauungsplanes im Ortsteil Stockheim (Gewerbegebiet) kam es nicht. Hintergrund: Der Inhaber einer Möbelbörse will das Gebäude zu einer Eventhalle umfunktionieren, da er mit seinem aktuellen Gewerbe nicht mehr genug Geld einnimmt. „Der Städteplan ist von 1970 und der sieht solch eine Eventhalle nicht vor. Deshalb muss der Bebauungsplan geändert werden“, erklärte David Gottstein, zuständig für die Bauleitplanung und Wirtschaftsförderung in der Gemeinde Kreuzau. Laut des Inhabers der Möbelbörse gebe es bereits einen Interessenten, der die Eventhalle betreiben wolle. Geplant ist, dass dort künftig Geburtstage, Hochzeiten oder andere Feierlichkeiten mit großer Gästeanzahl zelebriert werden können.

Die Ausschussmitglieder wollen über die Idee in ihren jeweiligen Fraktionen beraten und dann eine Entschlussempfehlung für den Rat treffen.

Des Weiteren stimmten die Ausschussmitglieder einstimmig für die Änderung des Flächennutzungsplanes für ein Wohngebiet in Kreuzau-Süd sowie einstimmig für die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Ortsteil Kreuzau (Erweiterung Kreuzau-Süd) ab.

Bezüglich der Windenergieanlage Lausbusch schlug Gottstein vor, dass bereits am 6. Juli in der Ratssitzung ein Beschluss über den Anlagenbau gefasst werden könnte, ohne im Vorfeld in den Fachausschüssen zu diskutieren. „Nachdem es eine zweite Offenlegung der Unterlagen gegeben hat, befürchtet der Investor, dass alles noch länger dauert und es zu keiner Umsetzung mehr kommt“, erklärte Gottstein.

Siegfried Schmühl, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, berichte letztlich von der Verunreinigung der Rur durch die Niederauer Mühle an Vatertag. „Filterspülwasser aus dem Kesselhaus ist ausgetreten. Menge und Schadenshöhe sind noch unklar“, sagte er.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert