Kommt Martin Schulz nach Düren?

Von: inla
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Cem Timirci und Kreis-SPD-Chef Dietmar Nietan
Über Perspektiven für 2020 nachdenken: Dürens SPD-Chef Cem Timirci und Kreis-SPD-Chef Dietmar Nietan (rechts). Foto: inla

Düren. Noch steht nicht fest, ob Martin Schulz vor der Bundestagswahl in den Raum Düren kommen wird, aber wahrscheinlich ist es schon. „Die positive Stimmung, die sich seit seiner Nominierung breitmacht, schlägt bis zu uns durch“, sagt Dietmar Nietan, Chef der Kreis-SPD.

Seit der Nominierung von Schulz hätte die SPD im Kreis 40 Neuanmeldungen verzeichnet, so viele wie sonst in einem Jahr.

Während es also unklar ist, ob der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments in die Region kommt, steht fest, dass im Landtagswahlkampf prominente Genossen Düren besuchen. Für den 23. März hat sich die SPD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin Hannelore Kraft angesagt. Die NRW-Ministerpräsidentin wird sich ein neues soziales Projekt an der Eiswiese in Düren anschauen. Am 1. April kommt Bundes-Arbeitsministerin Andrea Nahles. Welche Einrichtung sie besuchen wird, steht noch nicht fest. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin kommt am 5. Mai nach Düren, um dem Verlag „Hahne & Schloemer“ einen Besuch abzustatten.

Während die Bundes-SPD ihr Wahlprogramm im Frühjahr in Dortmund vorstellen will, denkt die Dürener SPD über Ziele und Perspektiven für die Kommunalwahl 2020 nach. Nach der Bundestagswahl im September will Parteichef Cem Timirci Zukunftsfragen anstoßen und mit seiner Partei beraten. Dabei soll die gesamte Region in den Blick genommen werden. Es ginge unter anderem um die Frage, wie sich Düren im Umfeld von Köln und Aachen positionieren könne.

Könnten Wohngebiete geschaffen werden für Menschen, die in Köln arbeiten, aber dort wegen hoher Mietpreise nicht leben wollen? Könnte zum Beispiel der Norden Dürens ein Lebensraum werden für Studenten, die nahe am Dürener Bahnhof wohnten und schnell mit dem Zug in Köln oder Aachen wären? Timirci und Nietan denken auch an Zusammenarbeit und Kooperationen mit anderen Akteuren in der Region. Die SPD wolle die Stadt Düren dabei als Teamspieler ins Rennen schicken und „nicht als Hegemon“, so Dietmar Nietan.

Während die Bundes-SPD weiß, mit wem sie ins Rennen ums Kanzleramt geht, sei es in Düren noch völlig offen, wer 2020 für das Bürgermeisteramt kandidieren könnte. Damit beschäftige sich die Partei 2019, so die beiden Dürener Sozialdemokraten.

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