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Kommt das Pumpspeicherkraftwerk auf die Tagesordnung?

Von: smb/sis
Letzte Aktualisierung:
Blick auf den Rursee mit einmo
Der Regionalrat wird sich auf seiner Sitzung im Juli wohl doch mit dem umstrittenen Thema Pumpspeicherkraftwerk beschäftigen. Foto: Archiv

Heimbach. Der Regionalrat des Regierungsbezirks Köln wird sich in seiner nächsten Sitzung am 5. Juli wohl doch mit dem Pumpspeicherkraftwerk (PSW) am Rursee beschäftigen müssen.

Auf Anfrage erklärte der Vorsitzende des Regionalrates, der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Deppe, dass die Sozialdemokraten ihm gegenüber erklärt hätten, dass sie das kontrovers diskutierte Thema wieder erörtern möchten.

Im März hatte das PSW auf der Tagesordnung des Regionalrates gestanden. Der Regionalplan sollte geändert werden, um dem Weg für die weiteren Planungen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens freizumachen. Doch mit der Mehrheit von CDU und FDP sowie den Stimmen von Einzelmitgliedern des Regionalrates war das Thema von der Tagesordnung gesetzt worden, auch weil ein vertraulicher Projektbericht von Trianel bei Mitgliedern des Regionalrates für weiteren Diskussionsbedarf gesorgt hatte.

Jetzt war bekannt geworden, dass ein vertrauliches Gespräch in Düsseldorf stattgefunden hat, an dem neben Umweltminister Johannes Remmel und Regierungspräsidentin Gisela Walsken sowie Rainer Deppe auch die Fraktionsvorsitzenden von CDU und FDP im Regionalrat teilgenommen hatten. FDP-Sprecher Rudolf Finke sagte, dass seine Fraktion noch viele Fragen unbeantwortet sehe.

Dies sieht auch Rainer Deppe so, der unter anderem bemängelt, dass „weiterhin ein definitives Bekenntnis von Trianel zum Standort am Rursee fehle“. Deppe setzt darauf, dass der Wasserverband Eifel-Rur sich vor einer Entscheidung des Regionalrates äußert, ob er die Rurtalsperre für das PSW freigibt. Denn auch das ist dem Vernehmen nach noch nicht sicher.

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