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Kommentiert: Trainer lässt Dürens Traum platzen

Ein Kommentar von Franz Sistemich

Sport-Fans wissen: Will ein Spieler, will ein Trainer weg, dann ist ein Vertrag kein Hindernis. Vor fünf Jahren war es umgekehrt: Düren zog nach einer völlig verkorksten Saison die Reißleine und einigte sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung mit dem damaligen Coach.

Nun aber mussten die Verantwortlichen des Volleyball-Bundesligisten die Erfahrung machen, dass der Trainer trotz einer hervorragenden Saison nicht mehr wollte. Die Freude war bei Spielern, Fans und Funktionären groß, als Tommi Tiilikainen sich entschied, dem ersten Jahr in Düren zwei weitere folgen zu lassen.

Es durfte weiter von magischen Momenten, von Shows und Endspielen geträumt werden, von denen der optimistische Finne immer sprach. Nun lässt Tiilikainen Dürens Traum platzen, um seinen eigenen zu verwirklichen.

Aus Sicht des Finnen verständlich. Denn in Japan hat der Volleyball einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland. In Düren wird die Volleyball-Welt dennoch nicht untergehen. Und vielleicht wird wieder geträumt. In der kommenden Saison.

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