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Kommentiert: Ruf der Annakirmes ist in Gefahr

Ein Kommentar von Jörg Abels

Quo vadis Annakirmes? In den vergangenen Jahren zogen die Kirmesverwaltung und die Politik im zuständigen Ausschuss immer an einem Strang, wenn es um die Gestaltung des größten Volksfestes an der Rur ging.

Jahrzehntelang hat dies gut funktioniert, auch weil die Politik dem Know-How des Platzmeisters vertraute und beide Seiten nur an einem interessiert waren: einem möglichst attraktiven Platzbild. Das kann man auch Achim Greiff nicht absprechen. Vielleicht hat er nicht immer ein glückliches Händchen gehabt. Anders als seine Vorgänger aber konnte er auch nicht mehr aus dem Vollen schöpfen, da die Zahl der millionenschweren Neuheiten überschaubarer geworden ist.

Um zu verhindern, dass die Annakirmes ihren guten Ruf verliert, müssen Platzmeister und Steuerausschussvorsitzender ihre Differenzen so schnell wie möglich zu den Akten legen, ihren Sachverstand bündeln und zusammenarbeiten. Die Schausteller, die nach Düren kommen, brauchen verlässliche Strukturen. Parallele Planungen und politische Schlammschlachten schrecken sie ab. Wenn nicht rasch Ruhe einkehrt, ist das Ansehen der Annakirmes in Gefahr. Und das will schließlich niemand.

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