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Kommentiert: Nur auf Hilferuf der Verwaltung reagiert

Ein Kommentar von Jörg Abels

Man kann der „Ampel“-Koalition im Stadtrat sicher einiges vorwerfen. Auch, dass sie nicht immer die entscheidungsfreudigste ist. Beim Thema Flüchtlinge aber hat sie umgehend auf den Hilferuf der Verwaltung reagiert, die schon Ende April deutlich gemacht hat, dass trotz aller Bemühungen bis Ende des Jahres über 150 Unterbringungsplätze fehlen werden und Wohnmodule der einzige Ausweg sind, damit Flüchtlinge nicht doch einmal in Turnhallen untergebracht werden müssen.

Wäre die Lage nicht so ernst, hätte man sich die jetzige Diskussion ersparen können. Und auch bei der Auswahl der Standorte muss sich die Politik auf die Verwaltung verlassen können, die prüft, ob ein Areal geeignet ist.

Vier aus ihrer Sicht geeignete Standorte hat sie bisher identifiziert, weitere werden noch untersucht. -Gut möglich also, dass sich noch andere Standorte finden, zumal die ersten Wohnmodule aufgrund der langen Lieferzeiten frühestens im Frühjahr 2016 aufgebaut werden können.

Kritik wird es immer geben. Die muss ernst genommen werden. Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit sind in Lendersdorf bislang jedoch vernachlässigt worden. Dies muss so schnell wie möglich nachgeholt werden, um Ängste und Sorgen abzubauen. Dabei sollte eines nie vergessen werden: Wir reden beim Thema Flüchtlinge immer noch über Menschen.

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