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Kommentiert: Nicht voreilig Pflöcke einschlagen

Ein Kommentar von Jörg Abels

Der Unmut der Merkener und der städtischen Planer ist verständlich. Warum schon jetzt die Frage der Oberflächenentwässerung beantwortet werden muss, ist nicht nachvollziehbar.

Schließlich könnte es noch Jahre dauern, bevor sich Tagebaubetreiber und Stadt detailliert über die künftige Nutzung des Sees und die Entwicklung der Ortschaft in Richtung See unterhalten.

Zumindest lieferten die RWE-Vertreter im Ausschuss keine plausiblen Argumente. Und natürlich würde ein einmal beschlossener Graben samt 20 Meter breitem Grünzug eine Zäsur darstellen, die künftige Planungen deutlich einschränken würde. Das kann nicht im Interesse eines harmonischen Miteinanders zwischen dem Tagebaubetreiber und den Menschen in der direkten Nachbarschaft sein, die mit dem Tagebau schon genug Beeinträchtigungen hinnehmen müssen. Sie müssen die Chance haben, die Zukunft nach ihren Vorstellungen bestmöglich zu gestalten. Einmal eingeschlagene Pflöcke wären da kontraproduktiv. RWE wäre gut beraten, schnellstmöglich noch einmal das Gespräch mit der Stadt und den Merkenern zu suchen.

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