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Kommentiert: Höhere Strafen allein reichen nicht

Ein Kommentar von Jörg Abels

Dass Düren sauberer sein könnte, ist nicht neu und ein Grund, warum die Politik vor zwei Jahren einen städtischen Ordnungsdienst ins Leben gerufen hat.

Wie in vielen Städten gibt es auch in Düren Schmutzfinken, die achtlos wegwerfen, was sie gerade in Händen halten, und Hundebesitzer, die sich um alles kümmern, nur nicht um die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner.

Dass die Unverbesserlichen nun deutlich kräftiger zur Kasse gebeten werden sollen, ist nicht mehr als richtig. Damit der Strafenkatalog aber auch den erhofften erzieherischen Effekt hat, muss er konsequent angewandt werden. Ob dies jedoch der städtische Ordnungsdienst mit elf Stellen leisten kann, ist fraglich. Dafür sind seine Aufgaben zu vielfältig, ist die Präsenz der Kräfte in der Stadt zu überschaubar.

Der Politik muss klar sein: Wer eine wirklich saubere und sichere Stadt will, muss die Zahl der SOD-Mitarbeiter weiter erhöhen.

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