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Kommentiert: Höchste Zeit für neue Konzepte

Ein Kommentar von Jörg Abels

Es gibt sie also doch, die detaillierten Besucherzahlen für das Leopold-Hoesch-Museum. Sie sind ernüchternd und peinlich für die Direktorin, die zuletzt dazu aufgefordert hatte, „schreiben Sie doch 20.000“ und damit das Dürener Museum im bundesweiten Durchschnitt von Häusern in vergleichbar großen Städten wähnte.

In Wahrheit aber sind es viel weniger, gerade einmal 5672. Jetzt muss zwingend analysiert werden, woran das liegt, jetzt müssen endlich Konzepte her, die für deutlich mehr Zuspruch in dem Haus sorgen, mit dem sich Dürens Politiker so gerne in der Champions League sehen.

Das mag zwar in einer Stadt, die große Probleme zum Beispiel mit ihrer Sozialstruktur hat, menschlich nachvollziehbar sein, darf aber nicht mehr länger dazu führen, dass Ausgabensteigerungen vom Stadtrat unkommentiert abgenickt und Ausstellungskonzepte nie kritisch hinterfragt werden.

Es ist höchste Zeit, dass eine Diskussion über die inhaltliche Ausrichtung, über das Profil des Hauses geführt wird. Das ist die Politik dem steuerzahlenden Bürger schuldig. Bürgermeister und Kulturdezernent Paul Larue hat erste Vorschläge gemacht. Aber das kann nur ein Anfang sein.

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