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Kommentiert: Geburtsfehler einer starken Marke

Ein Kommentar von Jörg Abels

Düren Kultur“ ist eine starke Marke, ohne Frage; kein Vergleich mit dem technokratischen Begriff „Kulturbetrieb“. Das neue Logo hat zweifelsohne einen hohen Wiedererkennungswert, wenn es breit genug gestreut wird. Aber die Marke startet mit einem Geburtsfehler.

Wer glaubt, unter dem Signet alle städtischen Kulturangebote wiederfinden zu können, wird enttäuscht. „Düren Kultur“ wird für das Theater und die VHS, für Bücherei, Archiv und die Musikschule stehen, nicht aber für die städtischen Museen. Die bleiben autark, werden auch in Zukunft ihr eigenes Werbesüppchen kochen.

Dass Bürgermeister Paul Larue, der auch Kulturdezernent ist, an der organisatorischen Eigenständigkeit von Hoesch- und Papiermuseum festhalten will, ist nicht neu. Aber wäre die mit einem gemeinsamen Logo gefährdet? Sicher nicht. Im Gegenteil.

Für die Außendarstellung und die erhoffte Steigerung der Besucherzahl wäre ein einheitlicher Auftritt sicher von Vorteil. Und neue Besucherschichten würden im Übrigen auch den nicht eben überlaufenen Museen gut zu Gesicht stehen.

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