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Kommentiert: Freier Eintritt?!

Ein Kommentar von Jörg Abels

Millionen haben Stadt, Stiftungen und Sponsoren in die Erweiterung des Leopold-Hoesch-Museums gesteckt, Millionen fließen in das neue Papiermuseum, von den jährlichen Unterhaltungs- und Personalkosten ganz zu schweigen.

Vom Niveau siedeln die Politiker die Museen gerne in der Champions-League an, der Besucherzuspruch aber reicht nicht einmal für die Kreisklasse. Wenn das wirklich am mit sechs (ermäßigt drei) Euro nicht einmal opulent bemessenen Eintrittspreis im Hoesch-Museum liegen sollte, warum verzichtet man dann nicht ganz auf ihn.

Weniger als 20.000 Euro hat das Hoesch-Museum im Jahr 2015 an Einnahmen erzielt. Damit können noch nicht einmal die Mitarbeiter an der Kasse bezahlt werden. Ergo kann man auf beides verzichten und hätte unterm Strich sogar die Kosten noch gesenkt. Es käme zumindest auf einen Versuch an. Und wenn dann am Ende immer noch nicht signifikant mehr Besucher kommen, ist zumindest klar, dass es nicht am Eintrittspreis liegt.

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