Kommentiert: Ein „Scheißthema“ für die Politik

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Kommentiert: Ein „Scheißthema“ für die Politik

Ein Kommentar von Sarah Maria Berners

Das liebe Vieh und seine Halter machen Mist – und Kommunalpolitik und Verwaltung müssen sich damit beschäftigen. In Inden sind die Hinterlassenschaften der liebsten Vierbeiner immer wieder Thema, im Birgeler Bezirksausschuss steht die „Verkotung der Wege“ – welch ein Wort! – auf der Tagesordnung.

Und auch die Kreuzauer Politik musste sich mal wieder mit – Pardon – diesem Scheiß beschäftigen. Zugegeben, das Hundekotbeutel-Thema sorgte für ein bisschen Unterhaltung in einer ansonsten eher anstrengenden Haushaltsdebatte.

Da waren die erfrischend ehrlichen Worte eines hundehaltenden Ratsmitgliedes, das betonte, dass die Hinterlassenschaften normalerweise aufgehoben würden, aber zugab, dass manchmal auch „einer liegenbleibt“.

Und da entwickelten sich Gedankengänge, dass „unverpackte“ Haufen dann doch noch besser seien, als verpackte, die dann in Plastikbeuteln in der Landschaft landen.

Kurzum entschied die Politik knapp, dass Hundekotbeutelspender wohl doch keinen Mehrwert haben und das Geld in der knappen Kasse doch besser für andere Dinge genutzt wird. Aber scheiß drauf: Immerhin gab es ein bisschen was zu lachen!

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