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Kommentiert: Beschicker sollten ihre Chance erhalten

Ein Kommentar von Jörg Abels

Die Beschicker haben reagiert. Sie nehmen Geld in die Hand, um die Attraktivität des Dürener Weihnachtsmarktes zu steigern. Das war dringend nötig.

Und sie kündigen weitere Investitionen an, wenn sie nach den politischen Debatten der vergangenen Monate endlich Planungssicherheit bekommen.

Das sind wichtige Signale an die Politik. Die Botschaft ist eindeutig. Die Händler, Gastronomen und Schausteller wollen vor dem Rathaus bleiben, sie fürchten Umsatzeinbußen, sollte der Budenzauber – wie von der „Ampel“ angeregt – an den Rand der Innenstadt verlegt werden. Diese Sorge ist sicherlich nicht unbegründet.

Der Dürener Weihnachtsmarkt lebt von Laufkundschaft, von Besuchern, die einen Einkaufsbummel auf direktem Weg mit einem Glühwein verbinden wollen. Ob sie Umwege in Kauf nehmen würden, darf bezweifelt werden. Die Politik sollte den Beschickern die Chance geben, die bereits in der Schublade liegenden Pläne umzusetzen. Sollten sie nicht den gewünschten Effekt haben, kann man in einigen Jahren sicherlich noch einmal neu diskutieren.

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