Kolumbarium: Fertigstellung in 2015

Von: fjs
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Die Erdarbeiten sind abgeschlossen: An der Kölnstraße errichtet die Evangelische Gemeinde eine Trauerhalle und ein Kolumbarium. Jetzt gab es einen Zuschuss von 10.000 Euro. Foto: Fred Schröder

Düren. „Wir lassen uns Zeit. Aber in der zweiten Hälfte 2015 werden wir fertig“. Pfarrer Dr. Dirk Christian Siedler in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Projektgruppe Trauerhalle der Evangelischen Gemeinde zu Düren ist sicher, dass dann neben dem Friedhof an der Kölnstraße Trauerhalle und das Kolumbarium fertig sind.

Nach weitgehendem Abschluss der Erdarbeiten wird nun die denkmalgeschützte Mauer zum Friedhof hin saniert. Zu dieser Maßnahme gab es aus Mitteln der Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren einen Zuschuss von 10 000 Euro. Landrat Wolfgang Spelthahn als Vorsitzender des Stiftungsrates und Sparkassen-Vorstandsmitglied Udo Zimmermann ließen sich durch Siedler, Presbyterin Ute Hoffmann und den Architekten Wolfgang Zelck über den Stand der Bauarbeiten unterrichten.

Die Evangelische Gemeinde zu Düren errichtet die Trauerhalle mit Kolumbarium auf historischem Boden. Das Küsterhaus stand noch nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem jetzigen Baugrundstück und im Krieg zerstört wurde eine Kapelle auf dem Friedhof. Die Gemeinde verkaufte in den 50er Jahren das Grundstück, auf dem sich später ein Möbelhaus und danach über viele Jahre eine Diskothek befanden.

Später kaufte die Gemeinde das Gelände aus einer Zwangsversteigerung zurück. „Wir erhalten mit der jetzt geplanten Baumaßnahme einen Trauer- und Gemeinderaum sowie das Kolumbarium“, sagte Siedler. Bisher waren die Trauerfeiern auf dem Friedhof der Witterung ausgesetzt.

Das soll in Zukunft nicht mehr sein. Für die Urnenbeisetzung im Kolumbarium zähle man derzeit schon die ersten Interessenten. Im ersten Bauabschnitt wird Platz für 400 Urnen geschaffen. „Urnen können bis zur Fertigstellung des Gebäudes vorübergehend auf dem Friedhof beigesetzt werden“, kündigte der Pfarrer an.

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