Kohlegegner ketten sich an Förderbänder

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Erneut Ziel von Umweltschützern: Braunkohlebagger im Tagebau Hambach. Foto: Abels

Morschenich. Braunkohlegegner sind am Donnerstagmittag erneut in den Tagebau Hambach eingedrungen, um zwei Schaufelradbagger stillzulegen. Diese Absicht wurde von RWE-Mitarbeitern vereitelt.

Während zunächst drei Aktivisten von der Polizei vorläufig in Gewahrsam genommen wurden, ketteten sich vier andere paarweise unter einer der Bandstraßen fest, auf denen Abraum und Kohle aus dem Tagebau befördert werden. Das Förderband wurde daraufhin stillgelegt.

Ziel der mittlerweile vierten Aktion in den Tagebauen Hambach und Inden in diesem Jahr sei es, dem Großkonzern finanziell zu schaden, um einen schnellstmöglichen Stopp des Kohleabbaus im Rheinischen Braunkohlerevier zu erwirken, teilten die Aktivisten in einer Erklärung mit.

Die Polizei zog zusätzliche Kräfte hinzu, konnte die festgeketteten Aktivisten aufgrund der modularen Bauweise der Bandanlagen aber relativ schnell ohne Einsatz von schwerem Gerät lösen. Zur Feststellung der Personalien wurden alle sieben Aktivisten zur Polizeiwache Düren gebracht.

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