Kölnstraße im Dürener Konjunkturpaket

Von: Christoph Lammertz
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Nur die Kölnstraße hat in der Fußgängerzone noch altes, brüchiges Pflaster. Das soll sich bald ändern. Foto: Lammertz

Düren. Die 10,4 Millionen Euro, die Düren aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung stehen, werden anders verteilt als von der Stadtverwaltung vorgeschlagen. Mit ihrer Mehrheit will die CDU am Mittwoch im Rat eine Investitionsliste verabschieden, in der die Summe für die Erneuerung des Museumsumfeldes geschrumpft ist. Statt 1,75 Millionen sollen 950.000 Euro eingesetzt werden.

Dafür wird die 650.000 Euro teure Sanierung der Kölnstraße ins Programm aufgenommen.

Vier Millionen Euro kann die Stadt in Infrastrukturmaßnahmen stecken, 6,4 Millionen in energetische Baumaßnahmen an Schulen und Kitas. Auch im zweiten Bereich unterscheiden sich die CDU-Vorschläge von denen der Verwaltung. Wichtigster Punkt: Die stark sanierungsbedürftige Hauptschule Gürzenich, die leer ausgehen sollte, erhält 400000 Euro. Die Budgets für Angela-Schule und Wirteltor-Gymnasium werden reduziert. „Die Stärkung der Hauptschulen ist uns wichtig”, sagt CDU-Fraktionschef Karl-Albert Eßer, der betont, dass mit den kommenden Maßnahmen seit 2001 rund 34 Millionen Euro in die Sanierung aller Schulen investiert wurden. Dennoch bleibt alleine im energetischen Bereich ein Sanierungsstau von 27 Millionen Euro.

Die CDU bekennt sich zur Neugestaltung des Museumsumfeldes. Wenn für 6,4 Millionen Euro ein Anbau entstehe, müsse auch der Leopold-Hoesch-Platz in einen angemessenen Zustand versetzt werden, sagt Eßer und betont: „Eine Stadt, die nicht gesichtslos sein will, braucht Leuchttürme. Und das Museum ist ein solcher Leuchtturm.” Die von der Verwaltung vorgeschlagene Investitionssumme von 1,75 Millionen Euro sei der CDU aber deutlich zu hoch gewesen. Auch weil man die Chance gesehen habe, mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II die Sanierung der Fußgängerzone abzuschließen. 650.000 Euro müssen in die Erneuerung der Kölnstraße investiert werden. Die Anwohner sollen sich wie bei den anderen Straßen der Fußgängerzone an den Kosten beteiligen.

Den Rest des beim Museumsumfeld eingesparten Geldes will die CDU in die Erneuerung der Skaterbahn am Abenteuerspielplatz (100.000 Euro) und eine Aufstockung der Investitionssumme für die Spielplätze auf 500.000 Euro stecken.
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