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Knapp 50 Einbrüche vor der Aufklärung

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Düren. Eine Ermittlungsgruppe der Dürener, Aachener und Heinsberger Polizei hat eine Einbrecherbande zerschlagen. Zwei 26 und 41 Jahre alte Südosteuropäer, die sich in Düren aufhielten, sitzen seit Montag in U-Haft.

Nach einem 32-Jährigen wird noch gefahndet. Die Polizei vermutet, dass er sich vor geraumer Zeit bereits ins Ausland abgesetzt hat.

Im vergangenen Herbst ergaben sich für die Polizei erste Hinweise, dass die Tatverdächtigen von Düren und Heinsberg aus Einbrüche verübten. Die Beamten gehen davon aus, dass die Gruppe für knapp 50 Einbrüche in Wohnungen und Kioske im westlichen NRW und in Rheinland-Pfalz verantwortlich ist.

Bei den Wohnungseinbrüchen hebelten die Täter in Abwesenheit der Bewohner rückwärtig gelegene Türen oder Fenster auf. Sie hatten es insbesondere auf Schmuck und Bargeld abgesehen. Aber auch leicht zu transportierende Wertgegenstände wie Laptops oder Kameras gehören zur Beute.

In Kiosken entwendeten sie neben Bargeld vor allem Tabakwaren, die gleich säckeweise abtransportiert wurden. Die Beschuldigten sind in wechselnder Beteiligung vorgegangen, waren sehr mobil und scheuten auch nicht davor zurück, in einer Nacht mehrere hundert Kilometer zurückzulegen.

Montagmorgen durchsuchte die Polizei zwölf Wohnungen und einen Kiosk in den Kreisen Heinsberg, Düren, Euskirchen und Mönchengladbach. Neben den mutmaßlichen Einbrechern wird sich auch ein 37-jähriger Kioskbetreiber aus Meerbusch nun einem Strafverfahren stellen müssen.

In seinem Kiosk in Neuss wurden Tabakwaren sichergestellt, die offensichtlich aus den Diebstählen stammen. Gegen den Geschäftsmann richtet sich nunmehr der Vorwurf der gewerbsmäßigen Hehlerei. Die Ermittlungen dauern derzeit weiter an.
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