Kreuzau - Kleine Künstler malen wie Hundertwasser

Kleine Künstler malen wie Hundertwasser

Von: sis
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Friedensreich Hundertwasser di
Friedensreich Hundertwasser diente auch den Kreuzauer Geschwistern Klara und Paul als Vorbild für das farbenprächtige Gemälde. Foto: Sistemich

Kreuzau. Ein schwarzer Holzrahmen fasst das große Bild ein. 2,30 Meter ist es lang, 70 Zentimeter breit. Eine hell leuchtende Sonne bildet den Mittelpunkt des Bildes. Bäume und schneckenförmige Spiralen fallen dem Betrachter ebenfalls sofort ins Auge. Irgendwie erinnert das farbenprächtige Werk an Friedensreich Hundertwasser.

Doch nicht der österreichische Künstler, der 2000 an Bord der „Queen Elizabeth II” vor Neuseeland starb, hat das Bild gemalt, sondern 20 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Jungen und Mädchen der „Käfergruppe” des integrativen Familienzentrums St. Heribert Kreuzau haben unter Anleitung von Marita Böhm kürzlich zu Pinsel und Farbe gegriffen und ein Bild geschaffen, das nun den Flurbereich des Familienzentrums in der Poststraße verschönert.

Kleine Künstler wagten also Großes. Die farbenfrohe Leinwand ist das Ergebnisses eines Experimentes, dass die Erzieherinnen Bernadette Klein und Birgit Lauscher in Zusammenarbeit mit Marita Böhm wagten. Seit Jahren besteht eine Kooperation zwischen der Bibelgruppe von Marita Böhm und dem Kindergarten.

Dieses Angebot richtet sich an Kinder mit besonderer Begabung und großem Interesse im kreativen Bereich. Die Idee war nur, aus einer Vielzahl von Bildern auf einer Leinwand ein Gesamtkunstwerk entstehen zu lassen. Bernadette Klein: „Wir wollten dabei die Farben und die Formen eines berühmten Künstlers aufgreifen.” Die Wahl fiel auf Friedensreich Hundertwasser.

Denn: „Seine Farbwahl, die für die Kinder bekannten Formen wie Schnecken, Bäume und die Sonne sind ein wichtiger Bestandteil seiner Kunstwerke.” Gesagt, getan: Folglich wurde die hell leuchtende Sonne in den Mittelpunkt gestellt. Schneckenformen und Baumformen gruppieren sich um sie. Mit Acrylfarben malten die Kinder, verzierten das Kunstwerk mit Gold und Silber. Nach zwei Stunden war das Gemälde fertig.
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