Kleiderkammer „Kleidsam“: Unterstützung für Bedürftige

Von: fjs
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Initiatoren und Helfer von „Kleidsam“ freuen sich über die Eröffnung der neuen Kleiderkammer. Foto: Fred Schröder

Langerwehe. Bürgermeister Heinrich Göbbels spricht vom „Erfolg einer konzertierten Aktion“, und Pfarrer Hans Portz, der der Einrichtung Gottes Segen gab, hatte nur ein Wort: „Danke“. Der Dank geht an die Adresse der Gruppen, die die Kleiderkammer „Kleidsam“ etabliert haben.

Wegen ihres Engagements können Flüchtlinge und andere Bedürftige hier gebrauchte Kleidung und Accessoires erwerben.

In der Tat ist „Kleidsam“ das Ergebnis einer konzertierten Aktion. Der Asylkreis, hervorgegangen aus der katholischen Pfarre St. Martin, gab den Anstoß. Renate Wesemann, Diplom-Sozialpädagogin in Diensten der Gemeinschaft (GdG) Inden-Langerwehe, koordiniert die Kleiderkammer und kann sich auf die Mitarbeit vom „Arbeitskreis Asyl“ Langerwehe stützen. Hilfe erhält sie zudem von der Langerweher Tafel.

Schon bei der schlichten Einweihungsfeier in der Alten Kirchstraße fanden sich weitere Helfer, und Bürgermeister Heinrich Göbbels kündigte an, dass auch die Gemeinde ihren Beitrag leisten werde. „Ohne einige Sponsoren hätten wir die Gründung nicht geschafft“, sagte Wesemann.

Aber nicht nur finanzielle Hilfe zählt. Kurz vor und über Weihnachten sorgten helfende Hände dafür, dass das Ladenlokal freundlich gestaltet und die Regale angebracht wurden. „Wir freuen uns sehr darüber, dass auch Asylbewerber kräftig mit angepackt haben.“

Zwar sind Flüchtlinge als Kunden bei „Kleidsam“ willkommen, aber nicht nur. Jeder Bedürftige, der die Kriterien der „Langerweher Tafel“ erfüllt, kann sich mit Kleidung eindecken. „Wegen der Flüchtlinge wurde die Kleiderkammer gegründet, jetzt profitieren alle Bedürftigen davon“, betonte Wesemann.

Das Personal stellt der Asylkreis Langerwehe. Dieses organisiert die Abgabe der Kleidungsstücke und nimmt Spenden entgegen. Letzter Punkt ist besonders wichtig, denn die Kleiderkammer wird ausschließlich aus Spenden finanziert.

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