Klassik-Abend: Internationales Studenten-Ensemble führt Mozart-Stücke auf

Von: Kennet Teichmann
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Clemens Kerschbaumer, Michiko Fujikawa, Christoph Filler und Sara-Bigna Janett (v.l.) gehören zum internationalen Ensemble, das am Donnerstagabend im Haus der Stadt Szenen aus Mozarts Werken darbot. Foto: Kennet Teichmann

Düren. „Nicht das kurze Leben von Wolfgang Amadeus Mozart führt uns zusammen, sondern seine Musik.“ Professor Manfred Schnabel, Ideengeber und Moderator eines wundervollen Klassik-Abends im Haus der Stadt, erklärte am Donnerstagabend einleitend, dass Mozart in nur 35 Lebensjahren Musikgeschichte schrieb, die auch heute noch junge und alte Menschen gleichermaßen begeistert.

Auf der Bühne zeigten Michiko Fujikawa, Sara-Bigna Janett, Yue Fan, Christoph Filler, Clemens Kerschbaumer und Max von Lütgendorff – allesamt Studenten der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Institut für Gesang und Musiktheater – anschließend Szenen aus verschiedenen Werken Mozarts.

Diese befassen sich mit dem variationsreichen Thema „Liebe“ und allen Phasen dieser leidenschaftlichen Emotion. „Die Entführung aus dem Serail“, im Volksmund durchaus auch bekannt als „Belmonte und Konstanze“, machte den Anfang zu einer wundervollen Reihe von Darbietungen für Klassik-Freunde, die sich bis zur Pause mit „Le Nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ (beide in italienischer Aufführungssprache) fortsetzte.

Auch Bürgermeister Paul Larue schwärmte augenzwinkernd während der kurzen Unterbrechung: „Ich kann sehr vielen Epochen etwas abgewinnen, es muss nur gut sein. Ich hatte bereits tagsüber die Gelegenheit, dieses grandiose Ensemble kennenzulernen. Meiner Einladung ins Rathaus sind sie gerne gefolgt und wir haben interessante Gespräche geführt.“ Besonders lobte Larue auch Schnabel, der im Herzen jung geblieben sei. „Es ist schön, dass er solche Themen anstößt – und welches Thema, wenn nicht die Liebe, passt besser zum Frühling oder zum Mai?“ Ganz im Sinne der Liebe wurde Larue natürlich von seiner Ehefrau begleitet, die strahlend anfügte: „Nach der Pause sehen und hören wir noch ‚Die Zauberflöte‘ – da kann man ja schon fast mitsingen.“

Zunächst wurde jedoch „Cosi fan tutte“ dargeboten. „Die Zauberflöte“ krönte einen gelungenen Abend voller unheimlich anspruchsvoller und schwieriger Arien und Duetten, die nahe der Perfektion gesungen wurden. Frei nach „Belmonte und Konstanze“ durfte man den Abend durchaus unter einem Auszug zusammenfassen: „Es lebe die Liebe!“

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