Kitaplätze beschlossen: Thomas Floßdorf spricht von „guter Versorgung“

Von: cro
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Düren. Einstimmig hat der Jugendhilfeausschuss der Stadt Düren die Plätze für das neue Kindergartenjahr 2017/2018 beschlossen. Jugendamtsleiter Ansgar Kieven sprach von „umfänglichen Veränderungen“, die in den beiden kommenden Jahren anstünden.

Ein wichtiges Thema sind 220 vorsorglich beantragte zusätzliche Kita-Plätze, für die es Stand jetzt noch keine Räume gibt. Grund dafür sind bereits beschlossene Baumaßnahmen, die frühestens vor dem Start des Kindergartenjahres 2018/19 umgesetzt werden können. Deswegen hat die Arbeitsgemeinschaft Kindertagesbetreuung im Februar nach Übergangslösungen gesucht. Das Ergebnis: Drei Einrichtungen haben sich bereiterklärt, ihre Kita um eine Gruppe zu erweitern.

Es sind die Evangelische Gemeinde (Innenstadt), die Awo-Kita Eiswiese (Innenstadt/Rölsdorf) und die städtische Kita Tabaluga (Düren-Ost). Laut Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft sollen sich die benötigen Räume im näheren Umfeld der jeweiligen Kitas befinden. Zur Diskussion stehen der Cornetzhof, die Peschschule und die Paul-Gerhardt-Schule. Eine Gruppe werde jeweils 25 Ü3-Kinder umfassen (35 Stunden). Ulf Opländer, stellvertretender Ausschussvorsitzender (SPD): „Wir haben Entlastung geschaffen, stehen in der Zukunft jedoch noch vor Herausforderungen.“

Darüber hinaus gab Ansgar Kieven bekannt, dass die Awo-Kita Spatzennest und die Kita Kuschelkiste eine weitere Gruppe bekommen. Außerdem würden insgesamt 13 neue Inklusionsplätze geschaffen.

Jugendhilfeausschussvorsitzender Thomas Floßdorf (CDU) teilte mit, dass 146 Gruppen und 2799 Plätze zur Verfügung stehen. Diese teilen sich auf in 2196 Plätze für Kinder über drei Jahren (90,42 Prozent Versorgungsquote) und 491 Plätze für Kinder unter drei Jahren in Einrichtungen zuzüglich 171 Tagespflegeplätze (27,19 Prozent Versorgungsquote). Floßdorf: „Damit sind die Anmeldungen der Träger berücksichtigt und insgesamt können wir von einer guten Versorgung in Düren sprechen.“

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