Düren - Kita wappnet sich für die Zukunft

Kita wappnet sich für die Zukunft

Von: fjs
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Die Kinder griffen begeistert selbst zur Schaufel und leisteten den „Offiziellen” Hilfe beim ersten Spatenstich zu Umbau und Erweiterung der Kindertagesstätte St. Marien. Foto: Schröder

Düren. Für die Zukunft wappnet sich die Kindertagesstätte St. Marien im Hämmerchensgäßchen. Durch die jetzt begonnen Um- und Ausbauten des Hauses wird es ab dem Kindergartenjahr 2010/2011 möglich, Kinder ab dem sechsten Lebensmonat aufzunehmen und zu betreuen.

„Wir stellen uns dem Elternwunsch nach mehr U-3-Betreuung”, betonte Pfarrer Hans-Otto von Danwitz beim ersten Spatenstich. Die neue Großpfarre St. Lucas ist Trägerin von sechs Kindertagesstätten im Stadtgebiet. Das Gebäude am Hämmerchensgäßchen bot sich für die U-3-Betreuung an. Von Danwitz: „Es ist eines der jüngsten Gebäude und die Um- und Anbaumaßnahmen ließen sich hier am günstigsten durchführen.” Nach den Plänen von Architekt Marcus Laufenberg werden zwei eingeschossige Trakte angesetzt und Schlafräume geschaffen. Die Waschräume werden umgestaltet. „In den Waschräumen sollen die Kinder auch spielerisch den Umgang mit dem Element Wasser lernen”, freut sich Leiterin Marlis Graf auf den Einbau einer Wasserlandschaft.

Vergrößert wird die Küche, damit die Kinder der Köchin helfen können. Damit sich die älteren Kinder weiter wohl fühlen, wird die Inneneinrichtung den verschiedenen Altersgruppen angepasst. In den Gruppenräumen werden Ruheecken und Spielpodeste eingerichtet. Rund 260.000 Euro wird die komplette Maßnahme kosten. „Die Finanzierung und der Zuschuss vom Land als Projektförderung zum Ausbau von Betreuungsplätzen unter drei Jahren verlief unkompliziert”, sagt Ruth Tempelaar, im Kirchenvorstand von St. Lucas Vorsitzende des Ausschusses für die Kindertagesstätten.

Derzeit werden 60 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren von Marlis Graf und ihrem Team in der Kita St. Marien betreut. Nach Abschluss der Baumaßnahmen werden es dann zehn unter und 45 über drei Jahren sein.
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