Kita-Plätze für berufstätige Eltern in bester City-Lage

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Architekt Georg Loer stellte die Pläne zum Bau der neuen Kita an der Marienstraße vor. Foto: Abels

Düren. Spätestens am 1. August 2017 muss die neue Kindertagesstätte von Stadt und Kreis Düren an der Marienstraße fertig sein. Dann läuft der städtische Mietvertrag für die Kita „City-Kids“ an der Arnoldsweiler Straße mit ihren vier Gruppen aus.

Die Pläne für das kombinierte Kita-, Büro- und Wohngebäude mit Tiefgarage (29 Stellplätze) sind bereits fertig – grob zumindest. Wie der Zuschnitt der Wohnungen und Büros in den oberen Geschossen aussehen wird, sei noch variabel, erklärte Architekt Georg Loer am Mittwoch bei der Vorstellung des Bauprojekts, das wie das „Bismarck-Quartier“ (Stadthalle) vom Euskirchener Investor Georg Schmiedel und seiner Firma F & S Concept realisiert wird. Doch anders als beim „Bismarck-Quartier“ sollen die Büros und Wohnungen an der Marienstraße nicht verkauft, sondern vermietet werden.

Zurück zur Kita: Die Stadt wird in dem neuen Gebäude vier Gruppen unterbringen, der Kreis zwei. Insgesamt sollen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss 24 Plätze für unter Dreijährige (U3) und 80 bis 90 Plätze für ältere Kinder entstehen. „Das Gebäude bietet uns größtmögliche Flexibilität, um auf den Bedarf der Eltern reagieren zu können“, erklärt der städtische Jugendamtsleiter Ansgar Kieven.

Groß ist der Bedarf an Betreuungsplätzen nicht nur in der Stadt, sondern auch bei der Kreisverwaltung. Die Plätze in der bislang eingruppigen hauseigenen Kita „Kreis-Mäuse“ sind heiß begehrt. Personaldezernent Peter Kaptain betont, dass die Kita die Attraktivität des Arbeitgebers Kreis Düren gesteigert habe. Das eigene Kind in nächster Nähe zum Arbeitsplatz in guten Händen zu wissen, sei für immer mehr Mütter entscheidend, ergänzte Landrat Wolfgang Spelthahn. Er will daher auch die Öffnungszeiten der künftigen Kita auf 6 bis 22 Uhr ausdehnen, damit auch Polizistinnen im Schichtdienst die Einrichtung nutzen können.

„Wir bekommen in bester Innenstadtlage eine hervorragend aufgestellte Kita“, sind Spelthahn und Dürens Bürgermeister Paul Larue überzeugt. „Die Einrichtung von sechs Gruppen ist mit dem Landesjugendamt abgestimmt“, betonte Spelthahn auch mit Blick auf die Außenanlage, die sich zwischen der neuen Kita, Haus D (Jobcom) und Haus C der Kreisverwaltung befindet. Sie sei zwar nicht üppig, räumt Peter Kaptain ein, aber immer noch ausreichend groß dimensioniert.

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