Kita-Gebäude soll für Asylbewerber umgebaut werden

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Arnoldsweiler. Um der steigenden Zahl von Asylbewerbern Herr zu werden, wollen die Verantwortlichen im Rathaus seit langem ein drittes Übergangswohnheim errichten.

Nachdem derartige Bestrebungen in Gürzenich und Merken nicht umgesetzt werden konnten, schlägt die Verwaltung nun vor, den freiwerdenden Kindergarten an der Ellener Straße in Arnoldsweiler umzubauen.

Das Gebäude liegt unmittelbar neben einem der beiden bereits bestehenden Übergangsheime. Es ist geplant, die Kita so herzurichten, dass bis zu 24 Personen, vorwiegend alleinstehende Frauen und alleinerziehende Mütter mit Kindern, in zehn Zimmern untergebracht werden können.

Aus Sicht der Verwaltung wäre der Kita-Umbau in Arnoldsweiler die derzeit geeignetste Lösung für die dringend benötige Aufstockung der Unterbringungskapazitäten. Die Baumaßnahme sei bereits soweit vorbereitet, dass unmittelbar nach einem politischen Beschluss mit dem Bau begonnen werden könnte. Erstmals wird das Thema am morgigen Mittwoch im Bezirksausschuss beraten.

Auch wenn der Kita-Umbau beschlossen wird, geht die Verwaltung davon aus, den Bedarf nur kurzfristig abdecken zu können. Sie sucht daher schon jetzt auch nach weiteren geeigneten Immobilien. Anfang Oktober mussten Asylbewerber bereits in Hotels untergebracht werden.

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