Kirchen öffnen wieder ihre Pforten

Von: Gudrun Klinkhammer
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Pfarrer Dr. Dirk Chr. Siedler, Monika Ollig und Regionaldekan Hans Doncks haben das Programm für die „Nacht der offenen Kirchen“ vorgestellt. Foto: gkli

Düren. Gehen die Sommerferien zu Ende, dann steht eine Veranstaltung seit 13 Jahren mit schöner Regelmäßigkeit auf dem Kulturkalender: Die „Nacht der offenen Kirchen“ in Düren. In diesem Jahr öffnen die speziellen Gebäude am Freitag, 2. September, zwischen 20 und 24 Uhr ihre Pforten.

„Die Anzahl der teilnehmenden Gotteshäuser blieb in den vergangenen Jahren konstant“, freut sich Monika Ollig, Vorstandsmitglied des Regionalen Pastoralrats und Vorsitzende des Regionalen Katholikenrats.

Drei Themengebiete kristallisieren sich diesmal heraus, führt sie bei der Vorstellung des Programms weiter aus: Stille, Text und Musik. Stille, Anbetung und Meditation stehen im Ühledömchen (Kölner Landstraße), in St. Peter Julian (Kölnstraße 60) und in der Seminar-Kapelle des Caritasverbands (Friedrichstraße 11) von 20 bis 22 Uhr auf dem Plan. In St. Peter Julian steht begleitend ein Pater zum Gespräch zur Verfügung.

Klangschalen und Gongs kommen in der Klinikkirche der LVR-Klinik (Meckerstraße 15) zum Einsatz. Wegen der abendlichen Ruhe in dieser Institution endet die Veranstaltung in der LVR-Klinik allerdings eine Stunde früher als die anderen Angebote. Ebenfalls Musik erklingt den ganzen Abend über in der Christuskirche (Peter-Beier-Platz).

Das Orchester des Stiftischen Gymnasiums tritt auf, ebenso die Breakdancer „Cricketz Crew“, der Jugendchor der Christuskirche und die Band „Umhimmelswillen“. Zudem wird eine „Chillout“-Ecke eingerichtet, in der alkoholfreie Cocktails gereicht werden.

Eine Modern Dance Gruppe des TC Schwarz-Rot-Düren, der Frauenchor „Cantabile der „Camerata“ Düren und Reinhard Berg an der Orgel gestalten das Programm in der Annakirche (Annaplatz). Viele kleine Kerzen werden die Dürener Zentralkirche an diesem Abend beleuchten, auch findet hier ab 23 Uhr für alle Teilnehmer der Veranstaltung die ökumenische Abschlussandacht mit Agapefeier statt.

Der evangelische Pfarrer Dr. Dirk Chr. Siedler aus Düren freut sich besonders auf die Veranstaltung in der Emmaus-Kapelle (Kölnstraße 101). Im vergangenen Jahr war dieses Gotteshaus am vielleicht schönsten Friedhofs Düren bereits als Rohbau mit eingebunden worden.

Bierzeltgarnituren dienten den Gästen damals als Sitzgelegenheiten. Inzwischen ist die von der Architektur her sehr eigenwillige Kapelle baulich vollendet. Zur „Nacht der offenen Kirchen“ wird an dieser Stelle ein Klarinetten-Duo spielen, ebenso wie die A-Cappella-Gruppe „Peters Kunden“ und Yoichi Horita auf der Gitarre.

In Anwesenheit des Künstlers Heino Lonnemann wird eine Kunstinstallation von ihm enthüllt, die in den kommenden Monaten in der Emmaus-Kapelle verbleiben wird. Hervorzuheben ist auch das Angebot in der Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus (Cyriakusstraße 8).

Dort wird, musikalisch begleitet vom Kammerchor und dem Frauenchor Cantilena, eine Ausstellung mit Gemälden von Prof. Dieter Boeminghaus eröffnet. Meditative griechische Tänze und Lichter sowie gesprochene Gedanken finden die Besucher in St. Nikolaus (An St. Nikolaus 2) vor, in der St. Angela-Kapelle (Bismarckstraße 24) lautet das Thema „Gott in der Popkultur“. An verschiedenen Stationen können Elemente des Gottesbildes in der Popkultur betrachtet werden.

In St. Marien (Hoeschplatz) erwarten die Besucher Lieder und Texte zum Mitsingen und Zuhören, unter anderem dargeboten von der Gruppe Regenbogen aus Merzenich. Monika Ollig gibt den Tipp, einige Kirchen an diesem Abend mit dem Fahrrad anzusteuern. Regionaldekan Hans Doncks freut sich: „Ich bin wieder sehr gespannt, vor allem auf die Emmaus-Kapelle.“

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