Düren - Kindertheater „Mimosen“ begeistert die Jungen und Mädchen im „Komm“

Kindertheater „Mimosen“ begeistert die Jungen und Mädchen im „Komm“

Von: Kim Statzner
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Kai Meister und Stefanie Siebers schlüpfen bei ihrer Weihnachtsgeschichte vom Engelchen und Kläuschen in verschiedene Rollen. Die jungen Zuschauer waren begeistert. Foto: Kim Statzner

Düren. Es ist Weihnachtszeit und bei Engelchen und Kläuschen, also dem Weihnachtsmann, geht es ganz schön drunter und drüber. Nicht nur hat er sich den Bart abrasieren lassen – den tragen heute einfach alle, und der Friseur meinte, der sei nun wirklich kein Alleinstellungsmerkmal mehr –, auch die Wunschzettel wurden auf einen Schlag digitalisiert.

Mit Hilfe der „Werkstatt der einmaligen Geschenke“ versucht Kläuschen noch in letzter Sekunde, das Weihnachtsfest für das verzweifelte Engelchen zu retten.

Dieses Kindertheater der „Mimosen“ fand am Dienstag im „Komm“-Kulturzentrum vor begeisterten jungen Zuschauern statt. Das Duo Stefanie Siebers und Kai Meister schlüpfte für die Aufführung in verschiedene Rollen: von Engelchen und Kläuschen in die Rolle des Barney, dem Besitzer des Kaufhauses Goldrausch, und in die der wählerischen Kundin Klara Durchblick. Mit viel Witz und liebevoller Präsentation der einzelnen Charaktere nahm die Geschichte schnell an Fahrt auf.

Bei seinem verzweifelten Versuch, einen handgeschriebenen Weihnachtswunsch von Herzen und ganz ohne Kaufhaus, Technik oder Tablet-PC aufzutreiben, muss der Weihnachtsmann sich ganz schön viele Ausreden ausdenken. „Die, ähm, die Rentiere haben Schnupfen“, erklärt er Engelchen. „Ich muss ihnen Handtücher bringen. Oh, und Husten haben sie auch, da muss ich Bonbons verteilen.“ Aber in Wahrheit verteilt er Flyer für eine „Werkstatt der einmaligen Geschenke“.

Den findet dann Frau Durchblick, nachdem sie sich im Kaufhaus einfach so gar nicht entscheiden konnte. Außerdem musste sie da irgendwie immer nur Bestellnummern aufzählen, „ein bisschen wie im chinesischen Restaurant“, und der Verkäufer wusste alles über sie nur durch ihren Fingerabdruck. Kaufhausbesitzer Barney will seine Kundin aber so schnell nicht aufgeben und versucht allerlei Unfug, um sie von der Werkstatt fernzuhalten.

Mit ihren schnellen Figurenwechseln, Geräuschen, Musik und Gesangseinlagen erweckte das Duo eine fröhliche und witzige Geschichte zum Leben, die die Kinder sofort mitnahm. So wurde viel gelacht, und alle riefen den Figuren begeistert zu, um ihnen auf ihrem Weg zu helfen. Zwischendurch gab es außerdem immer wieder einige Stellen, an denen auch die Erwachsenen schmunzeln konnten. Diese Weihnachtsinszenierung schaffte es ganz locker, über ernste Themen wie Digitalisierung oder Datenschutz zu reden und betonte die Wichtigkeit von Hilfsbereitschaft und Geschenken, die von Herzen kommen.

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