Kinderprinz Noah will das Narrenschiff sicher lenken

Von: kte
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Noah Clemens ist nun auch offiziell Dürener Karnevalsprinz. Seine Schwester Aylin hatte das Amt vor zwei Jahren inne. Foto: Teichmann

Düren. Vor zwei Jahren war bereits seine Schwester Aylin I. Kinderprinzessin. Seit Samstag gehört auch Noah I. (Clemens) zur Riege der Dürener Kinderkarnevalsprinzen. „Ich bin total aufgeregt“, verriet Noah, kurz bevor es zur Inthronisation auf die Bühne ging.

Doch nervös brauchte er gar nicht zu sein. Schließlich war er bestens vorbereitet. Noah hatte eine Begrüßungsrede und sogar ein Sessionslied geschrieben. Den von den Toten Hosen bekannten Hit „An Tagen wie diesen“ dichtete er zu seinem Motto passend um. Motto ist übrigens: „Wir Dürener Kinder sind am Ball, mit Spaß und Freud im Karneval.“ Noah, der das Gymnasium Kreuzau besucht und beim VfVuJ Winden in der D 1-Jugend Fußball spielt, freut sich bereits auf die vielen Veranstaltungen: „Vor allem die Züge werden klasse!“

Begleitet wird er von der Rölsdorfer KG „Kick ens“ und der Dürener KG „Holzpoeze Jonge“, die Jahr für Jahr die Kindertollität unterstützen. Bürgermeister Paul Larue nahm die Inthronisation vor und machte Noah I. „vom designierten zum tatsächlichen Kinderprinzen“ und stellte fest: „Noah ist mir sympathisch. Dafür gibt es mehrere Gründe. Der wichtigste ist aber wohl, dass wir beide Fans des 1. FC Köln sind!“

Neben einem Tusch erntete Larue dafür frenetischen Applaus. Und der Bürgermeister legte in schönstem Dürener Platt nach: „Noah ist elf Jahre alt. Ein besseres Alter für einen Kinderprinzen jitt et doch nit.“ Zum Abschluss wünschte er Noah eine tolle und erlebnisreiche Session: „So wie dein Namensgeber Noah die Arche lenkte, so sicher wirst du auch das Dürener Narrenschiff durch die Karnevalssession führen.“

Zum Dank überreichte Noah Paul Larue seinen ersten Sessionsorden. Peter Schmitz, Präsident des Festkomitees Dürener Karneval, warf einen Ausblick in die Zukunft: „Jetzt sind Aylin und Noah schon in Ehren. Da fehlen eigentlich nur noch die Eltern“, sagte er und wünschte sich, dass auch Silke und Achim Clemens eines Tages Tollitäten sind.

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