Kinderkulturfest lockt über 3000 Gäste in Willy-Brandt-Park

Von: Kim Statzner
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Vielfältiges Angebot für mehr als 3000 Gäste beim 29. Kinderkulturfest im Dürener Willy-Brandt-Park. Foto: Kim Statzner

Düren. Alles ausprobieren, anfassen und mitmachen – das war die Devise beim 29. Kinderkulturfest, das am Samstag im Willy-Brandt-Park stattfand. Bei vielleicht nicht ganz perfektem Frühlingswetter, aber immerhin ohne Regen, war schon mittags zu Beginn der Veranstaltung viel los. Mehr als 3000 Gäste genossen über den Tag die große Auswahl an Aktivitäten, Bühnenprogramm und internationalen Leckereien.

Es wurde ununterbrochen etwas geboten, sogar wortwörtlich im Fall des Trommelworkshops mit Alexander Forves. Hier wurde nämlich einfach immer weiter getrommelt und wer mitmachen wollte, der kam dazu. So konnte man beobachten, wie zunächst noch scheue Zuschauer ganz schnell zu lautstarken Percussionisten wurden.

Über den Park verteilt machten mehr als 60 Einrichtungen beim Kinderkulturfest mit. Für Sabine Wagner, Leiterin des Spielpädagogischen Dienstes der Stadt Düren, war vor allem der Austausch zwischen den verschiedenen Teilnehmern wichtig. „Die Vielfalt zeichnet dieses Fest aus“, sagte sie. „Wir wollen die Kommunikation zwischen den Einrichtungen, den Kindern und den Eltern ermöglichen und fördern.“

Deshalb war das vielfältige Angebot auch so weit verteilt und erstreckte sich über die ganze Länge des Parks. „Wir werden immer mal wieder gefragt, ob hier so viel Platz zwischen den Ständen ist, weil jemand abgesagt hat oder nicht gekommen ist“, sagte Wagner. „Aber das ist genauso gedacht. Wir wollen Raum zum Zusammenkommen und Unterhalten schaffen.“

Während die meisten Einrichtungen alteingesessene Teilnehmer des Festes sind, gibt es jedes Jahr auch etwas Neues wie zum Beispiel das Wasserorchester aus Düsseldorf. Gemeinsam mit den Stadtwerken Düren brachten sie Wasserinstrumente mit interessanten Namen wie „Platsch- und Planschklavier“, „Schwimmtrommel“ oder „Blubberwanne“ mit.

Spaß machte das Fest aber nicht nur den kleinen Gästen. Ina Ruick vom Jugendamt freute sich, jedes Jahr dabei zu sein. „Meine Kollegen und ich sind immer wieder mit Spaß dabei, auch außerhalb der eigentlichen Arbeitszeiten“, sagte sie. Bis zum Abend konnten die Besucher das Bühnenprogramm genießen. Von Hip Hop über Ballett und Blasmusik war alles dabei.

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