Kinderkulturfest im Willy-Brandt-Park mit rund 4000 Besuchern

Von: kin
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Malen, während man dabei in einer Schaukel hängt, ist schon ganz schön schwer. Lisa macht es trotzdem Spaß. Foto: Sandra Kinkel
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Anna-Lena beklebt einen Stuhl mit Briefmarken. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Enten angeln, Trommeln bauen oder malen, während man dabei in einer Schaukel hängt – beim 28. Kinderkulturfest am Samstag waren das nur drei der unendlich vielen Aktivitäten, die über 50 Einrichtungen, Vereine und Initiativen in den Willy-Brandt-Park gezaubert hatten.

Bei herrlichem Sommerwetter feierten rund 4000 Besucher ein fröhliches Fest, das keine Wünsche offenließ.

Viel ausprobieren

Lea ist schon seit zwei Stunden mit ihren Eltern im Park unterwegs – und total begeistert. „Hier kann ich so viel ausprobieren“, sagt die Zehnjährige, die sich ihr Gesicht in einen bunten Schmetterling verwandeln hat lassen. „Besonders toll fand ich, dass man mit nackten Füßen über verschiedene Bodenbeläge laufen konnte.“ Die Kieselsteine, so die Grundschülerin, hätten sich besonders lustig angefühlt. „Das hat wirklich Spaß gemacht.“

Die meisten der Einrichtungen, die mit einer besonderen Aktion beim Kinderkulturfest vertreten sind, sind echte Wiederholungstäter. Trotzdem gelingt es Sabine Wagner vom Spielpädagogischen Dienst der Stadt Düren und ihrem Team auch immer wieder, neue Initiativen für das Fest zu gewinnen.

So war in diesem Jahr zum ersten Mal der Bürgerverein Satellitenviertel mit von der Partie, und auch die Jugendgruppe der Briefmarkensammlervereinigung war nach vielen Jahren Pause noch einmal auf dem Kinderkulturfest vertreten. „Bei uns“, erklärte Klaus Goslich, „können die Kinder heute einen ganz normalen Stuhl über und über mit Postwertzeichen bekleben.“ Und das natürlich nicht einfach nur so. Beim Stadtfest soll der „Briefmarkenstuhl“ dann zugunsten der Aktion „Running for Kids“ von Peter Borsdorff versteigert werden.

Kisten-Klettern

Paul (12 Jahre) versucht sich derweil am Getränkekisten-Klettern – und kommt ganz schön hoch. Erst bei der elften Kiste bricht der Turm zusammen. „Das macht total Spaß“, sagt der Junge. „Ich mache das gleich noch mal.“ Für Paul und seinen Vater Gerhard Roth ist das am Samstag der erste Besuch auf dem Kinderkulturfest. „Wir wohnen noch nicht lange in Düren“, erzählt der Vater.

„Ich bin beeindruckt, welch großes Angebot es hier für Kinder und Jugendliche gibt. Toll, das so konzentriert zu sehen.“ Sehen lassen konnte sich beim Kinderkulturfest auch das abwechslungsreiche Bühnenprogramm. Fünf Stunden boten Tanzgruppen, Bläserklassen und Musikgruppen ein buntes Bild.

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