Kinderkarnevalszug: Großer Festtag für Tom I. und 1800 Kinder

Von: Jörg Abels
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Herrlich bunt kostümierte Jungs und Mädchen zogen mit Prinz Tom I. beim zehnten Dürener Kinderkarnevalszug über die von tausenden Zuschauern gesäumten Straßen der Innenstadt. Foto: Jörg Abels
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Herrlich bunt kostümierte Jungs und Mädchen zogen mit Prinz Tom I. beim zehnten Dürener Kinderkarnevalszug über die von tausenden Zuschauern gesäumten Straßen der Innenstadt. Foto: Jörg Abels
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Herrlich bunt kostümierte Jungs und Mädchen zogen mit Prinz Tom I. beim zehnten Dürener Kinderkarnevalszug über die von tausenden Zuschauern gesäumten Straßen der Innenstadt. Foto: Jörg Abels
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Herrlich bunt kostümierte Jungs und Mädchen zogen mit Prinz Tom I. beim zehnten Dürener Kinderkarnevalszug über die von tausenden Zuschauern gesäumten Straßen der Innenstadt. Foto: Jörg Abels

Düren. Tom I. strahlte. „Ich habe so viel Wurfmaterial bekommen, ich weiß gar nicht, ob ich das alles geworfen bekomme“, gestand der Elfjährige noch am Mittag bei der Schlüsselübergabe im Haus St. Anna.

Als sich der zehnte Dürener Kinderkarnevalszug dann aber in Bewegung setzte, legte sich Dürens Kinderprinz, der seit seiner Proklamation die Säle der Rurstadt rockt und die „Herzen der Fastelovendsjecke im Sturm erobert hat“ (Bürgermeister Paul Larue) mächtig ins Zeug. Er brachte mit seinem Gefolge Hunderte Bälle und aufblasbare Gitarren, Chips- und Popcorntütchen und natürlich reichlich Kamelle unters Volk. Darauf hatte sich der Gymnasiast seit Wochen gefreut.

Aber auch die vielen Hundert anderen bunt kostümierten Jungen und Mädchen hatten großen Spaß – auch wenn sich der eine oder andere zu Beginn sichtlich schwer tat, sich von den süßen Leckereien zu trennen. Der Wettergott hatte nach dem verregneten Samstag zum Glück ein Einsehen. Die dunklen Wolken behielten ihre nasse Fracht bis auf ein paar vereinzelte Tropfen bei sich.

Wie in den Vorjahren bot sich den tausenden Zuschauern ein farbenprächtiges Bild. Viele Gruppen hatten sich wieder große Mühe bei der Gestaltung der Kostüme gemacht – angefangen bei den rund 300 Glückspilzen der Martin-Luther-Schule, den ebenso vielen Olympioniken der Südschule, die auf die Sommerspiele in Rio im Sommer einstimmten, bis zur römischen Legion der Kita „City-Kids“ – um nur einige zu nennen.

Karneval in seiner ursprünglichsten Form: „Wenn ich sehe, mit wie viel Herzblut die Gruppen dabei sind und wie viel Zeit sie in die Kostüme investieren, habe ich Tränen in den Augen“, freute sich der Vorsitzende des Vereins Kinderkarnevalszug Düren, Michael Linn, der vor zehn Jahren als Prinz Karneval die Idee dieser besonderen Art der Nachwuchsförderung hatte. „Ich bin top zufrieden, dass wir so etwas auf die Beine gestellt haben.“

Mittlerweile sorgen an die 100 Sponsoren dafür, dass den Kindern nicht nur reichlich Wurfmaterial zur Verfügung steht, sondern dass auch 16 Musikkapellen den Zug bereichern. Und für das kommende Jahr, in dem der Kinderkarnevalszug elf Jahre alt wird und damit sein erstes närrisches Jubiläum feiert, haben sich die Organisatoren bereits einiges überlegt. „Unter anderem werden Gruppen aus Kölner Traditionscorps teilnehmen“, kündigte Michael Linn an. Mehr möchte er noch nicht verraten.

Dann wird die Teilnehmerzahl noch einmal einen Schub bekommen. Dass diesmal „nur“ rund 1800 Jungs und Mädchen mit von der Partie waren, lag vor allem am dicht gedrängten Terminkalender vieler auswärtiger Vereine in der enorm kurzen Session. Die hat für Tom I. noch einen weiteren Höhepunkt. Am kommenden Sonntag darf Dürens Kinderprinz noch einmal seinen Wagen besteigen und beim großen Umzug durch Dürens Straßen ziehen – sicherlich wieder mit genauso viel Spaß, Freude und Elan.

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