Düren - Kinderchor der Christuskirche erzählt von Auswanderern auf Asylsuche

Kinderchor der Christuskirche erzählt von Auswanderern auf Asylsuche

Von: Bruno Elberfeld
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König Balak (Friederike), hier mit Dienern, möchte das fremde Volk der Israeliten verjagen. Foto: Bruno Elberfeld

Düren. Die Zuschauer im Rund der Christuskirche saßen gespannt und voller Erwartung da, bei vielen nachvollziehbar, spielten doch ihre Sprösslinge und Enkel im Stil eines Musicals die Geschichte des Sehers Bileam und seiner Eselin.

Es wurde eine Geschichte erzählt, die sich vor gut 3000 Jahren abgespielt haben soll: Die Israeliten auf der Flucht, geführt von Mose (Tescha), sind 40 Jahre auf der Suche nach dem Gelobten Land unterwegs. Die Wanderer stoßen wieder einmal auf Widerstand. Balak, der König der Moabiter (Friederike), will die Israeliten stoppen. Für ihn und seine Untertanen sind die Fremden eine Bedrohung. „Der Teufel soll das fremde Volk holen!“, verflucht der König die Asylbewerber vor den Stadttoren.

Seher Bileam (Gabriel), ein gottesfürchtiger und weiser Mann, wird befragt. Im Dialog mit Gott versteht auch er zunächst nicht Gottes Willen. Auf dem Weg zu Balak scheut seine Eselin (Malin) vor dem Engel. Es setzt Prügel.

Humorvolle Sprache

Die Eselin, jetzt ausgestattet mit einer Stimme, beklagt sich bei Gott. Erst der Engel überzeugt Bileam, dass es Gottes Wille ist, für die Israeliten beim Moabiterherrscher um Unterkunft zu bitten. Der frühere Pfarre Klaus Kenke gab als Erzähler der humorvollen Sprache eine eindringliche Färbung. Gebannt lauschten den Worten Jung und Alt.

Den Fortgang der Erzählung übernahm der 15-köpfige Kinderchor souverän und melodiegetreu. Anja Hennicken (Klarinette), Susanne Trinkaus (Violine), und am Klavier Stefan Iseke vermittelten dem Geschehen eine gekonnt atmosphärische Note.

Die weiteren Mitwirkenden: Emilia und Maline als Späher, Justin, Chiara, Lisette und Julien als Dienerinnen und Diener. In Ritterrüstung traten Gino und Leon auf. Außerdem sang noch Timothy im Chor mit. Die Gesamtleitung der Aufführung hatte Kantor Stefan Iseke.

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