Kinder und Senioren erleben Opas Traum vom Fliegen

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Theatermacher, Erzieherinnen, Altenpflegerinnen und Kinder hatten großen Spaß an und mit „Opa Eduard träumt vom Fliegen“. Foto: Bruno Elberfeld

Düren. Ein friedliches Bild, wie es vor Jahrzehnten noch oft zu sehen war, als Opas und Omas in der Regel noch bei ihren Kindern und Enkel lebten: Das Theaterprojekt „Opa Eduards Traum vom Fliegen“ wird präsentiert vom Kindertheater „Die Mimosen“ aus Düsseldorf. Es kooperiert mit dem Dürener „Komm“-Zentrum und verschiedenen Seniorenwohnheimen in Düren und Umgebung.

Unterstützt wird es von der „Jugend- und Sportstiftung“ der SK Düren. Das Ziel ist es, ganz junge Menschen, Kindergartenkinder der Region, und Senioren verschiedener Heime zusammen zu bringen, sie gemeinsam etwas erleben zu lassen und auf dieser Basis möglicherweise in Kontakt zu bringen.

„Opas Traum vom Fliegen“ startete im Seniorenheim Haus St. Anna in Düren. Zu Gast waren Kinder aus den Kitas „Im Eschfeld“ und „St. Anna“. In den nächsten Monaten werden die beiden Schauspieler Kai Meister – in der Rolle von Opa Eduard – und Nicole Breuer – im Outfit der Elfe Amelie, einige Seniorenheime in Düren und Umgebung besuchen.

Um was geht es? Opa Eduard, der dauernd mit seiner verstorbenen Frau Else im Gespräch ist, bekommt überraschenden Besuch von einer Elfe. Auf dem Weg zum Elfenheim ist Amelie abgestürzt. Sie hat sich an einer Tanne den linken Flügel verletzt. Für die Elfe – immerhin 200 Jahre jung – ist die Begegnung mit einem Menschen in seinem Haus zunächst beunruhigend. Hat sie doch in Erzählungen ihrer Mitelfen von Elfenjägern gehört.

Doch allmählich gewinnt Eduard das Vertrauen der Elfin, erklärt ihr ein altertümliches Telefon, gibt ihr zu essen. Amelie „isst“ zur Freude der Kinder und Senioren direkt aus der Schüssel. Werkzeuge wie Löffel & Co. sind ihr unbekannt. Aber Amelie muss schnellstens nach Hause, um ihre Elfenprüfung zu bestehen, die sie nur im Elfenreich ableisten kann. Eduard unterrichtet seinen Gast anhand eines Flugzeugmodells in der Kunst, auf der Luft zu reiten. Er kramt ein Flugzeug heraus, für zwei Flieger gemacht, das er vor Jahren mit seiner Frau Else konstruiert hat. Er überwindet seine Flugangst und bringt Amelie wohlbehalten ins Elfenreich.

Neben der sehr verständlichen Sprache der Darsteller, einer ausdrucksvollen Mimik und Gestik, kind- und seniorengerecht, war das Beeindruckendste die Kulisse und der Flugapparat. Dieser Apparat wird vom Propeller bis hin zum Höhenruder per Hand betrieben. Finden Flüge draußen statt, mutieren Fluggeräte und Lebewesen zu kleinen Puppen, die oberhalb von Opa Eduard Haus agieren.

Die Reaktionen der Zuschauer, sowohl die der Heimbewohner als auch der Kinder, ähnelten sich. Lachen, lautes Dazwischenrufen, unruhiges, kreatives Hampeln, ein Erfolg auf der ganzen Linie.

Regie führte Thomas Lüttgen, der wie die beiden Schauspielerkollegen Jahr für Jahr in der bekannten „Skunk Sitzung“ in Düren auftritt.

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