Düren/Vettweiß - Kinder sammeln „Sterntaler“ für Schüler in Afghanistan

Kinder sammeln „Sterntaler“ für Schüler in Afghanistan

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Schulleiter Jan Schimmel und Kinder der Katholischen Grundschule St. Bonifatius in Düren überreichten einen Scheck in Höhe von 250 Euro an Christine Peters zur Unterstützung von Schülern in Afghanistan.

Düren/Vettweiß. Als zum Ende der Aufführung des Sterntaler-Märchens die goldenen Taler herab rieselten, war auch ein besonderes großer für Mitschüler und Kinder im fernen Afghanistan dabei. Aus dem Erlös des vergangenen Sommerfests überreichten Schulleiter Jan Schimmel und Kinder der Katholischen Grundschule St. Bonifatius zu Düren einen Scheck in Höhe von 250 Euro an das Afghanistan-Projekt.

Christine Peters, Leiterin des gemeinnützigen Unternehmens, das beim Kulturforum Europa mit Verwaltungssitz in Vettweiß angesiedelt ist, nahm erfreut und dankbar den Betrag entgegen: „Jetzt fehlen nur noch wenige Euro und wir können wieder einen Ofen für eine Zeltschule in der Nähe von Mazar-e Sharif besorgen, so dass dort wieder Jungen und Mädchen trotz der kalten Jahreszeit unterrichtet werden können.“

Seit vielen Jahren unterstützt das Projekt in Kooperation mit der Bundeswehr diese „nachbarschaftliche“ Hilfe. Jüngst wurden 155 Kartons mit einem Gewicht von mehr als 2200 Kilogramm in 155 Kartons verpackt. „Die riesige Ladung ist schon von der Bundeswehr auf den Weg über Usbekistan nach Mazar-e Sharif in Afghanistan gebracht worden“, freut sich Christine Peters.

Die Lieferung aus Ranzen von Grundschülern aus Stadt und Kreis Düren, Schulmaterialien, Fußbällen, Fußballtrikots, Spielsachen, Sportbekleidung, Bade-, Hand- und Duschtücher und ganz wichtige Winterbekleidung wurde von privaten Spendern und Unternehmen aus Stadt und Land der Bundeswehr übereignet.

„Die Soldaten entscheiden dann vor Ort, wo die Hilfe am dringendsten notwendig ist. Ausbildung und Bildung zu fördern ist unser oberstes Anliegen. Mädchen sollen in besonderem Maße davon profitieren,“ erklärte Peters weiter. Auch wurden bereits Großzelte, Schulmöbel, Brunnen- und Schulbauten in diesem Afghanistan-Projekt gefördert. Unter dem Aspekt einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ betrachtet die Bundeswehr das Engagement aus der Dürener Region als sehr wichtig.

Nach dem Abzug des größten Teils der deutschen Soldaten werden sich die verbleibenden Kräfte in der afghanischen Region um Mazar-e Sharif in Zukunft besonderem Maße um Wiederaufbau und nachbarschaftliche Hilfe kümmern. Zum Abschluss einer jeden Hilfsaktion schicken die deutschen Soldaten ihren Bericht und Fotomaterial als Beleg an das Projekt. Christine Peters kann so den Spendern Bericht erstatten und neue Geld- und Sachspenden zusammentragen, Infotelefon: Christine Peters Telefon 02421/74609.

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