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Kinder in Bewegung: Grundschüler auf dem Weg zum Sportabzeichen

Von: Fred Schröder
Letzte Aktualisierung:
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Immer in Bewegung: Der KiB-Parcours lässt Kindern genügend Möglichkeiten, zu hüpfen, zu springen, zu balancieren und noch viel mehr. Ohne Leistungsdruck die Freude am Bewegen fördern. Foto: Fred Schröder

Winden/Obermaubach. Auch die Kleinsten von uns brauchen Bewegung. Was liegt da näher als der Sport? An den müssen die Kinder aber herangeführt werden. Das geht natürlich am Besten mit viel Spaß an den Übungen und viel Zeit zum Spielen für die Grundschüler.

„Unser Ansatz ist es, die Kinder möglichst frühzeitig an die Bewegung heranzuführen“, kommentiert Geschäftsführer Wolfgang Schmitz das Pilotprojekt „Bewegungsabzeichen KiB –Kinder in Bewegung“, des Kreissportbundes (KSB), das in Kooperation mit der Krankenkasse BARMER GEK durchgeführt wird.

Ziel der jetzt mit den Kindern der Grundschule an der Rur an den Standorten Winden und Obermaubach durchgeführten Übungen ist, die Grundschulkinder in der zweiten Jahreshälfte zum Sportabzeichen hinzuführen. Als erste Schule kreisweit.

Jetzt sind die Sechsjährigen aber erst einmal stolz auf die erste Urkunde: das Bewegungsabzeichen. „Das habe wir angelehnt an das Sportabzeichen“, sagt Veronika Lemanzyk, hauptamtliche KSB-Mitarbeiterin. Für die Idee „KiB“ gewann der KSB schnell einen Partner: die Schule an der Rur.

Schulleiter Manfred Franz, dem Sport schon immer zugetan, sieht sich in guter Gesellschaft, denn die Gemeinde Kreuzau als Schulträgerin beteiligt sich aktiv an der Landesinitiative „Kein Kind zurück lassen“.

Nach organisatorischer Vorbereitung durch die Lehrkräfte war KiB an je zwei Tagen Thema in den Grundschulen Winden und Obermaubach.

Der Ablauf ist schnell erklärt. Im Vordergrund steht zunächst nicht die Leistung. Ohne Druck, mit viel Spaß und großer Spannung geht es auf den Parcours. Die gleichzeitigen, aber differenzierten Bewegungen aller Kinder vermeiden Wartezeiten, die Kinder können sich gegenseitig unterstützen, individuell Möglichkeiten ausprobieren.

An jeder Station wird zwei bis drei Minuten geübt. Immer, wenn die Musik spielt. Dann können die Kinder wie Tarzan und Jayne an den Seilen schwingen, für den Klettergarten üben, durch Ringe hüpfen, am Barren üben und, und, und... Das alles spielerisch.

Der Ausdauerbereich schließt das Programm ab. „Jedes Kind sollte sein Alter in Minuten laufen können“, sagt Veronika Lemanzyk. Ohne Stoppuhr. Jedes Kind kann soviel machen, wie es kann. Und dann kommt die Belohnung: Das Bewegungsabzeichen.


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