Merken/Düren - Kinder backen Plätzchen für die Weihnachtsfeiern

Kinder backen Plätzchen für die Weihnachtsfeiern

Von: sj
Letzte Aktualisierung:
9042647.jpg
Lieselotte und Günther von Ameln aus der Pfarre St. Antonius haben den Grundschülern in Merken beim Backen über die Schultern geschaut und sich für den Einsatz der Bäckermeister bedankt. Foto: Johnen

Merken/Düren. Wenn es ums Kekse backen geht, macht Leona, Lara und Chayenne so schnell niemand etwas vor. Blitzschnell haben die Schülerinnen, die die Gemeinschaftsgrundschule Merken besuchen, den Mürbeteig ausgerollt und die Plätzchen mit Metallförmchen ausgestochen.

„Ich mag Spritzgebäck am liebsten,“ verrät die sechs Jahre alte Leona. Doch auch Kekse, die nach dem Backen noch farbenfroh verziert werden, sind prima. „Eigentlich schmeckt alles gut, was wir hier backen“, fügt Chayenne (7) hinzu. Drei Tage lang wurde in der Schule gebacken – doch bei weitem nicht alle Kekse verputzen die Grundschüler selbst.

„Wir geben gerne etwas ab“, sagt die sechsjährige Lara. Die Kinder produzieren das Naschwerk in der Schulküche nicht nur zum Eigenverzehr, sondern auch für den guten Zweck. Schließlich wollen sie ihr Backwerk spenden und fast 250 Menschen aus Düren damit eine Freude machen. Aus unserer Zeitung haben Schüler der Merkener Grundschule vor zwei Jahren von den Weihnachtsfeiern für alleinstehende, ältere und einsame Menschen im Papst-Johannes-Haus der Gemeinde St. Anna und im Thomas-Morus-Haus von St. Antonius erfahren. Diese Feiern wollen die Schüler seitdem mit selbst gebackenen Plätzchen für die Gäste unterstützen.

„Toller Einsatz“

Lieselotte von Ameln und ihr Mann Günther, die seit vielen Jahren mit vielen anderen Helfern die Feier im Thomas-Morus-Haus der Gemeinde St. Antonius im Dürener Grüngürtel vorbereiten, haben sich diese Woche ein Bild von der Weihnachtsbäckerei gemacht und den Kindern über die Schultern geschaut.

„Ich möchte mich auch im Namen unserer Gäste ganz herzlich für euren tollen Einsatz bedanken“, spendete Lieselotte von Ameln den Grundschülern ein dickes Lob. „Kaufen kann man ja beinahe alles. Aber nichts schmeckt so gut wie selbst gebackene Kekse“, ist sie überzeugt Die beiden Erwachsenen berichteten den Kindern davon, wie sehr sich die Menschen über das Naschwerk, das von Herzen kommt, in den vergangenen Jahren Heiligabend gefreut haben. „Eine ältere Dame hatte Tränen in den Augen, als sie einen Keks von Euch gegessen hat“, berichtete Lieselotte von Ameln. Es sei für die Frau wie eine Erinnerung an ihre eigene Kindheit gewesen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert