KG „Wollersheim“ feiert erste Sitzung nach Feuer im Bürgersaal

Von: gkli
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Büttenredner „Et Lisbeth“ brachte die Besucher und auch den Elferrat mit viel verbalem Blödsinn so richtig in Schwung. Foto: gkli

Wollersheim. Endlich wieder in großer Runde und in einem komplett funktionstüchtigen Bürgersaal feierten die Wollersheimer Karnevalisten nun ihre Prunksitzung. Sehr zufrieden äußerte sich die Schatzmeisterin des ausrichtenden Vereins, der Karnevalsgesellschaft (KG) „Wollersheim“, Katarina Lüdtke: „Wir sind ausverkauft, das gab es schon lange nicht mehr.“

 Hintergrund der Geschichte war der Brand im Jahr 2015, der den Bürgersaal in Schutt und Asche legte. Zwar sorgte der Besitzer der Stätte, Herbert Rick, gemeinsam mit vielen helfenden Händen dafür, dass alles rasch wieder aufgebaut werden konnte. Doch im vergangenen Jahr litten die Feierlichkeiten noch an den Spätfolgen des Unglücks. Anders in dieser Session. Lüdtke: „Wir haben beispielsweise ein neues Saalkonzept auf die Beine gestellt.“

Insgesamt 310 Besucher konnten sitzend das bunte Bühnentreiben von den Saalbänken aus live und in Farbe verfolgen, weitere Gäste hatten es sich im hinteren Thekenraum gemütlich gemacht und verfolgten das Programm auf einem großen Bildschirm. Die Karten für die Plätze im Thekenraum waren günstiger als die für den Saal, das kam gut an.

Sitzungspräsident Timo Hansen stand dem Elferrat vor und führte durch den kurzweiligen Abend. Die amtierende Tollität von Wollersheim, Prinz Pinky I. (Frank Esser), mit seinen Adjutanten Jörg Pick und Günter Fuhs hielt Hof. Eigene Kräfte wie die Kindergarde, die Damengarde und die „Dancing Diamonds“ zeigten mit viel Schwung ihr Können.

Als Gesangsgruppen gingen „Us em Lääve“ aus Wollersheim, „Datt kütt joot“ aus Düren, „Raderdoll“ aus Kreuzau und „De Hofnarren“ aus Trier an den Start. Büttenredner „Et Lisbeth“ erhielt viel Beifall ebenso wie das Männerballett „Firewalker“ aus Vlatten. Als weitere Gäste wurden die „Blauen Funken“ Zülpich begrüßt und die „Blau-Weißen Sterne“ Derichsweiler.

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