KG „Verdötschte Glabige“ feiert stimmungsvolles Familientreffen

Von: heb
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Die „Kölsch Fraktion“ heizte vor allem mit alten „Höhner“-Songs ein und kam damit sehr gut an. Foto: Hendrik Buch

Gladbach. „Ich komme nur noch zu euch Männern, ihr seid die Tollsten im Rheinland“, bescheinigte Marita Köllner den Jecken auf der ausverkauften Herrensitzung der KG „Verdötschte Glabige“. Was wie Lobhudelei für das Publikum klingen mag, meinte das Kölner Urgestein vollkommen ernst.

„Nach 50 Jahren auf der Bühne muss ich mir keine frivolen Grölereien mehr zumuten“, erklärte sie. Seit fünf Jahren ist sie Stammgast in Gladbach. „Hier erlebe ich so etwas nie, deswegen komme ich nur noch zu den Gladbacher Herren.“ Was Marita Köllner derart gefällt, betitelt die KG als „Familientreffen“.

„Wir haben hier immer die gleichen Jecken“, erklärte Literat Hans-Peter Berendes. Probleme mit Gästen gäbe es in Gladbach daher nie. Ein guter Ruf, mit dem die Gesellschaft auch jedes Jahr Größen des Kölner Karnevals in ihren kleinen Sitzungssaal locken kann. So ließen es sich in diesem Jahr beispielsweise die „Räuber“ nicht nehmen im Abschiedsjahr von „Charly“ Brand mit ihren Klassikern aufzuwarten. Auch die ehemaligen „Höhner“ von der „Kölsch Fraktion“ und „Die Blömcher“, vormals „Blom und Blömcher“, waren angereist, um für die närrischen Männer kölsche Musik zu machen.

Abgerundet wurde das musikalische Programm durch die Brassband „Druckluft“, die mit ihren Showeinlagen – wie alle anderen Musiker auch – sehr gut ankam. Zum Einmarsch füllte das Kölner Traditionskorps der „Bürgergarde Blau Gold“ die Bühne. Mit den Gardisten im Rücken eröffnete Präsident Heinz-Jürgen Berendes die Sitzung. Für Lacher sorgten Bauchredner und Äffchen „Klaus und Willy“, während sich Kabarettist Wolfgang Trepper nach zwei Musikeinlagen gegen die ausgelassene Stimmung behaupten musste.

Die „Verdötschten“ ließen ihre Schautänzer von der „Shotaga“ und die „Garde 1“ auftreten. Auch die Cheerleader des 1. FC Köln und die „Palm Beach Girls“ kamen sehr gut an. „Insgesamt war die Stimmung wieder ausgezeichnet“, freute sich Literat Berendes und verriet: „Und auch fürs nächste Jahr haben wir schon wieder ein tolles Programm geplant.“

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