KG „Holzpoeze Jonge“ würdigt humvorvolle neue Wurmritter

Von: han
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Wurden von Oberwurmschneider Stephan Schlenger (rechts) in den Kreis der närrischen Wurmritter aufgenommen: Ingo Vosen (links) und Udo Zimmermann. Foto: Hannes Schmitz

Düren. Die Prunksitzung der KG „Holzpoeze Jonge“ hat es in sich gehabt. Es herrschte heiter-gelassene Stimmung im Saal des Hauses der Stadt, der sehr gut gefüllt war und ein Publikum, dass in großem Maße dazu beitrug, dass die Sitzung unter dem Präsidenten Ralf Haas zu einem humorvollen mehrstündigen Abend wurde.

Aber nicht nur das Programm traf auf karnevalistische Gourmets, sondern man spürte das den närrischen Wurmritter in dieser Session ein besonderer Clou gelungen war. Stellvertretend für alle freute es Oberwurmschneider Stephan Schlenger, dass mit Marc Herpertz nach vielen Jahren wieder ein junger Wurmritter im Prinzengewand die Stadt Düren repräsentiert.

Gemeinsam mit seiner Frau Claudia und den Söhnen Maximilian und Alexander ist die „Familie“ ein Hit auf den närrischen Bühnen der Stadt und wurde dementsprechend auch beim „Heimspiel“ gefeiert.

Vor der Kür stand aber die Pflicht für den Oberwurmscheider, der in gekonnter Manier zwei Neulinge in der Kreis der närrischen Wurmritter einführte – keine Unbekannten in Stadt und Kreis: Kommt der eine doch, wenn man es wie Stephan Schlenger betrachtete, „von der schäl Sick der Autobahn 4“ und der andere aus dem Süden. Udo Zimmermann, Vorstandsmitglied der Sparkasse, kam aus dem Norden und Ingo Vosen- Sohn des verstorbenen ehemaligen Bürgermeisters und Wurmritters- und Vertriebsleiter bei den Stadtwerken aus dem Süden.

Also knieten die beiden auf dem Bühnenboden nieder, erhielten vom Vorsitzenden der KG den Ritterschlag und eine etwas merkwürdig anmutenden Kopfbedeckung, die aber Würde verlieh. Bevor das Programm startete, hatten die neuen Wurmritter die Aufgabe, sich vorzustellen und begannen ein Zwiegespräch bei dem man zuhören musste, wenn sie die Finger in kommunalpolitische Wunden legten, Feinsinniges erklärten, obwohl sie darüber nicht reden wollten und dabei nicht vergaßen, sich selbst ein wenig auf die Schippe zu nehmen.

Fragte doch Ingo Vosen das Publikum, ob es betreutes Wohnen kenne, um nach bejahendem Kopfnicken weiter zu frotzeln: „So ähnlich läuft es bei der Sparkasse. Nur nennt man es da betreutes Arbeiten“.

Nach den Florett-Spitzen kam das Alaaf. „Zollhuus Colonia“ legte sich ins Zeug, Mariechen Sonja Wildschütz tanzte einen mit Schwierigkeiten gespickten Ehrentanz, Harry und Achim erwiesen sich als Dialog-Experten, die Stattgarde Colonia Ahoi lieferte einen stilgerechten Auftritt, „Et Klimpermännche“ machte seinem Namen Ehre.

Die Garde der „Holzpoeze Jonge“ überzeugte einmal traditionell und dann als Schautanzgruppe, bevor mit dem Gesang von „Kölsch on Joot“ ein beschwingter Abend zu Ende ging, in dessen Verlauf natürlich Prinzenpaar und Festkomitee gebührend gefeiert wurden.

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